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Reisemängel wie Baustellen am Strand, Kakerlaken im Bad, Studenten auf Seniorenkreuzfahrt, blockierte Toiletten, etc.,vieles solcher Mängel haben Urlauber erlebt.

Meisten werden dieses nach Abreise gerichtlich geregelt.

Berechtigt oder nicht: Das Urteil der Richter fällt nicht immer erwartungsgemäß oder wie von den Klägern erhofft aus.

Wahre Geschichten:

Fluggast mit unangenehmen Geruch!

Ein Passagier wurde unmittelbar vor Abflug der Heimreise aufgefordert von Bord zu gehen, weil sich seine Sitznachbarin über seinen starken Schweißgeruch beschwert hatte.

Der Pilot darf ihn in Ausübung seiner Bordgewalt von Bord schicken. Die Übernachtungskosten, die dem Passagier aufgrund der Reiseunterbrechung entstanden waren, hat ihm die Fluggesellschaft als Schadenersatz zu erstatten.

San Jose oder San Jose?

Ein Vater wollte über das Internet einen Flug für sich und seine Familie nach San Jose (Kalifornien) buchen. Doch San Jose ist nicht San Jose. Er bestellte versehentlich Tickets nach San Jose (Costa Rica). Erst beim Einchecken am Flughafen bemerkte die Familie ihre fehlerhafte Buchung. Die Umkosten die beim Umbuchen entstanden sind, wollte der Familienvater vom Anbieter zurückerstattet bekommen.

Gerichtliches Urteil:“Wer über das Internet-Plattform bucht, nutzt Vorteile, lässt sich dabei aber auch auf bestimmte Risiken ein.“ Dazu gehöre, dass sich Kunden mal „verklicken“ können.

Umbuchung auf Seniorenschiff!

Zwei Studenten wollten ihre bestandene Prüfung mit Gleichaltrigen während einer Kreuzfahrt feiern. Die Schiffsreise wurde von einem Reiseveranstalter, der Reisen für Jugendliche bis 25 Jahre ausrichtet, angeboten.

Weil die geplante Kreuzfahrt überbucht war, wurden die Studenten auf einem anderem Schiff untergebracht. Jedoch befanden sich auf diesem ausschließlich Senioren.

Gerichtliches Urteil: 80 Prozent des Reisepreises wurde ihnen als Schadenersatz zugesprochen.

Verschlossene WC-Tür!

ICE-Zugfahrt: Alle Toiletten verschlossen, weil versäumt wurde, die zugehörigen Wasserbehälter ordnungsgemäß zu befüllen. Ganze zwei Stunden wartete ein Fahrgast bei überfüllten ICE auf das öffnen der Toilettentüren.

Bei der nächsten versperrten WC-Tür, hielt er es nicht mehr aus und forderte eine Zugbegleiterin auf, ihm jene Tür zu öffnen. So geschah es. Der Mann konnte sich endlich erleichtern, doch seinen körperlichen Stress vergaß er nicht und klagte gegen die Bahn auf Schmerzensgeld. Mit Erfolg. Die Bahn musste ihrem Fahrgast ein Schmerzensgeld in Höhe von 400 Euro zahlen.

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