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Jeder kennt diese Art von Bekanntschaften. Sei es im Badeurlaub, im Winterurlaub oder bei einem Abenteuerurlaub, fast überall werden Bekanntschaften geschlossen. Man lernt Menschen kennen, mit denen man eine gute Zeit verbringt. Im Urlaub liegt man einfach auf der gleichen Wellenlänge.

Doch so schnell wie alles beginnt, endet es auch wieder. Schon kehrt der Alltag zurück, man hat andere Sachen im Kopf und es bleiben meist nur die schönen Erinnerungen an die Urlaubstage zurück.

Warum ist das so?

Der erste Punkt ist meist die räumliche Distanz, die ein Wiedersehen schwierig macht. Außerdem sprechen oft die Faktoren Zeit und Geld gegen ein Treffen nach dem Urlaub. Aber auch Bequemlichkeit spielt dabei eine Rolle, weshalb gegenseitige Besuche meist ausbleiben.

Der zweite Punkt ist der Faktor Alltag. Die Gedanken drehen sich hauptsächlich um die Arbeit, die Kinder oder den Freundeskreis und lassen keinen Platz mehr für anderweitige Themen wie Urlaubsbekanntschaften.

Dritter Punkt warum Urlaubsbekanntschaften oft nicht mehr gepflegt werden, ist dass die meisten Bedenken haben. Urlauber geben der neu gewonnen Freundschaft von vornherein keine Zukunft. Sie trennen ihr privates Familienleben zu Hause von dem Leben im Urlaub.

Es gibt aber auch Ausnahmen, bei denen keine unüberwindbaren Hindernisse im Weg stehen. Bei 10 % der Urlauber entstehen tiefergehende Verbindungen, die ein Leben lang halten. Es ist also durchaus möglich, weiter in Kontakt zu bleiben und eine intensive Bindung aufzubauen. So kann man sich z.B. für den nächsten Urlaub ein Treffen vornehmen oder diesen gar gemeinsam buchen.

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