· Kein Kommentar · Geschrieben von:

Die Antwort ist in den meisten Fällen: Wegen der hohen Reisenebenkosten. Dass sogar innerhalb Deutschlands die Kosten für den Urlaub stark schwanken können zeigt die jüngste Studie des ADAC, der die Nebenkosten in 36 deutschen Urlaubsregionen untersucht hat. Dabei waren unter anderem die beliebten Urlaubsziele St. Peter-Ording (Nordseeküste), Westerland auf Sylt, Binz auf Rügen, Winterberg (Sauerland) und Oberstdorf (Allgäu). Alle Orte wurden in den Kategorien “Gesundheit und Körperpflege”, “Shopping und Freizeit”, “Essen und Trinken” auf Herz und Nieren untersucht.

Das Ergebnis zeigt, dass die Urlaubsorte im Norden und im Süden Deutschlands tendenziell teurer sind als die in der Landesmitte, zum Beispiel in den Mittelgebirgen.
Wer auf der Suche ist nach einem günstigen Wanderurlaub, der wird in Steinwiesen fündig. Der kleine Ort im Frankenwald ist der ADAC-Testsieger und bekam zusammen mit Thale (Bodetal), Bad Liebenstein (Thüringer Wald), Gerolstein (Eifel) und Büsum (Nordseeküste) das Prädikat “sehr günstig” verliehen. Wer nach einem langen Wandertag Appetit hat auf ein leckeres Wiener Schnitzel mit Beilage darf sich in Steinwiesen auf die Rechnung freuen: nur 5,50 € bezahlt der Urlauber hier für sein Abendessen. Das Glas Rotwein dazu gibt es schon für 2,57 €. Mit 11,43 € muss der Gast in Titisee-Neustadt im Schwarzwald mehr als das Doppelte für sein Schnitzel auf den Tisch legen.
Auf die höchsten Reisenebenkosten muss sich der Urlauber im Süden Deutschlands in Bad Reichenhall im Berchtesgardener Land gefasst machen. Insbesondere im Bereich “Shopping und Freizeit” muss er hier tief in die Tasche greifen. Zudem ist die Kurtaxe mit 3 € pro Tag fünf mal so hoch wie im Testsieger-Ort Steinwiesen, wo der Gast nur 0,60 € pro Tag zahlen muss. Neben Bad Reichenhall wurden auch die Orte Bad Schandau (Sächsische Schweiz) und Oberstaufen (Allgäu) mit dem Urteil “sehr teuer” abgestraft.

Die Studie des ADAC zeigt: Wer im Urlaub keine böse Überraschung erleben will, der sollte sich bereits im Vorfeld der Reise über das Preisniveau am Urlaubsort informieren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.