· Kein Kommentar · Geschrieben von:

Die aktuellen Ferienangebote in Schweden machen einem wirklich leicht, ein guter Öko-Tourist zu sein. In dem skandinavischen Königreich kann jeder Urlauber seinen Beitrag zur Rettung unseres Planeten leisten, ohne dabei auf Spaß und Erholung verzichten zu müssen. In diesem friedlichen Land, in dem selbst König Carl XVI. Gustav seinen Palast mit ökologisch verträglichen Holzpellets heizen lässt und somit seinen jährlichen CO2-Ausstoss um 90 Prozent senken konnte, können man sich sicher sein, dass es einem leicht gemacht wird, sich ökologisch einwandfrei zu verhalten. Den Einwohnern Schwedens ist der Umweltschutz in Fleisch und Blut übergegangen: Recycling und Mülltrennung gehören hier gleichermaßen zum Alltag wie das tägliche Zähneputzen. Aber auch in vielen schwedischen Städten und Ballungszentren wird der Umweltschutz extrem groß geschrieben. Dies ist nicht nur daran zu erkennen, dass dort überall Abfalleimer aufgestellt sind. Växjö zum Beispiel, das sich durch seinen zukunftsorientierten, ökologischen Lebensstil auszeichnet, ist von seinem Wert überzeugt, die umweltfreundlichste Stadt in Europa zu sein. Die vor kurzem erbaute Hammarby Sjöstad (ein Stadtteil Stockholms) bietet den Bewohnern einen vollständigen ökologischen Kreislauf, in den Energie- und Wasserrückgewinnung sowie Müllentsorgung eingehen. Diese als Hammarby Modell berühmte System wird mittlerweile in die ganze Welt exportiert. Malmö, Schwedens erste sogenannte Fair Trade City, hat ein ausgeprägtes ökologisches Profil. Die Parkanlage Slottsträdgården mitten in der Innenstadt ist – genauso wie zahlreiche Restaurants, Boutiquen und Cafés – eine ökologische Insel, die immer einen Besuch wert ist. Nicht versäumen sollte man ein Dinner im Salt&Brygga oder im Restaurant Brogatan. Der grüne Stadteil Bo01 ist bis in die kleinste Einzelheit durchdacht, so dass überdies Vögel und Fledermäuse über einem Dach über dem Kopf verfügen. Ein umweltfreundlicher Urlaub in Schweden bedeutet aber nicht, dass man unbedingt hinaus in die Wildnis muss. Die beiden größten Städte in Schweden, Stockholm und Göteborg, bilden die Pforte zu landschaftlich einzigartigen Schärengärten, Gebieten mit unbefleckter Natur, die ihren Besuchern und Gästen schier endlose Möglichkeiten geben, warme Sommersonne und reine Luft zu tanken. Eines der optimalsten Transportmittel, um diese von der Natur erschaffenen Spielplätze zu erforschen, ist das Kanu: allerorten verfügbar, problemlos zu mieten, lautlos, komplett emissionsfrei und perfekt, um die gebräunten Leiber der Inselbewohner, die sich am Strand tummeln, aus sicherer Distanz beobachten zu können – oder, wenn man vollständig ungestört sein will – um zu einer verlassenen Insel zu paddeln. Zurück im Gewimmel der Stadt steht die umweltfreundliche Nahrung auf der Tagesordnung. Ehrenhafte Öko-Touristen können ihr Abendessen direkt aus dem kristallklaren Wasser in der Stockholmer Innenstadt fischen. Für diejenigen, die etwas Bargeld in der Tasche haben, ist das im Guide Michelin prämierte Restaurant Leijontornet die perfekte Wahl: Chefkoch Gustav Otterberg zaubert aus den besten ökologisch hergestellten und wild vorkommenden, regionsspezifischen Zutaten moderne schwedische Köstlichkeiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.