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In Hamburg vermutet man nicht unbedingt die Grabkammer eines ägyptischen Pharaos. Für vier Monate steht die Hansestadt jedoch ganz im Zeichen des alten Ägyptens und des Tutanchamun. Ab morgen (1.10.2009) ist dort nämlich die Ausstellung „Tutanchamun – sein Grab und die Schätze“ zu sehen, die bis zum 31. Januar 2010 läuft. In der Alten Postdirektion am Stephansplatz wurde die Grabstätte des legendären Pharaos detailgetreu nachgebaut, sodass sich die Besucher ein sehr realitätsnahes Bild von dem Grab machen können, dass der Brite Howard Carter im Jahr 1922 im Tal der Könige entdeckt hat. Die dreidimensionale Darstellung der Grabkammer ist weltweit einmalig. Zudem sind über tausend Grabbeigaben ausgestellt, die ebenfalls in liebevoller Handarbeit nachgebildet wurden und den Originalen bis ins Detail gleichen.

Die Regentschaft des Tutanchamun wird ungefähr auf die Zeit von 1332 v. Chr. bis 1323 v. Chr. geschätzt. Der junge Tutanchamun wurde bereits im Alter von neuen Jahren zum Pharao gekrönt und verstarb circa zehn Jahre später unter bis heute nicht eindeutig geklärten Umständen. Theorien von einem gewaltsamen Mord stehen solche gegenüber, die von einem Unfall ausgehen.

Die Austellung „Tutanchamun – sein Grab und die Schätze“ begeisterte ihre Besucher bereits in München, Barcelona und Zürich, sodass ein großer Besucherandrang auch in Hamburg zu vermuten ist. Die Eintrittspreise bewegen sich, je nach Wochentag, zwischen 16 € und 19 € für Erwachsene und zwischen 8 € und 10 € für Kinder. Zusätzlich gibt es Ermäßigungen für Senioren, Schwerbehinderte und Studenten/ Auszubildende sowie ein Gruppenticket für Familien. Der Eintrittspreis beinhaltet auch eine sogenannte Hörführung, die dem Besucher viele zusätzliche Informationen bietet.
Begleitend zur Ausstellung bietet das Museum für Völkerkunde in Hamburg zu ausgewählten Terminen verschiedene Vorträge rund um das Thema „Grab des Tutanchamun“ an. Das Museum für Völkerkunde ist von der Ausstellung aus gut zu Fuß innerhalb von 15 Minuten zu erreichen, sodass Besucher den Ausstellungsbesuch gut mit einem passenden Vortrag verbinden können. Allerdings muss der Besucher zusätzlich den Eintritt für das Museum in Höhe von 7 € bezahlen, da dieser nicht im Eintritt für die Ausstellung am Stephansplatz enthalten ist.

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