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Einer der traditionsreichsten Wanderwege in Nordrhein-Westfalen, die Hermannshöhen, besteht genau genommen aus der Vereinigung zweier Wanderwege: der Hermannsweg und dem Eggeweg. Auf alles in allem mehr als 220 Kilometern führen sie seit mehr als 100 Jahren über vorüber an alten Befestigungsanlagen und Burgruinen, am bekannten Hermannsdenkmal und durch eine abwechslungsreiche und teilweise unglaublich schöne Landschaft. Gerade im augenblicklichen Herbst sind die naturnahen Teilstücke besonders stimmungsvoll, besonders die großen Buchenwälder mit den vielen verschiedenen Farbtönen und zudem die lichteren, höher liegenden Abschnitte sind sehr reizvoll. Den vielen Wanderern bietet sich beim lippischen Velmerstot der traumhafte Anblick eines Blütenmeeres in Lila dar. Jene Ortschaft verfügt aber noch über weitere Besonderheiten. Mit ihren beachtlichen 440 Metern Höhe gehört sie zu den zweithöchsten Erhebungen im schönen Eggegebirge. Von hiert oben aus kann man eine unglaubliche Aussicht auf das Silberbachtal erhaschen. Zudem kann der Wanderer das majestätische Hermannsdenkmal von hier aus erspähen. Unter den Füßen hat der Besucher dabei geschichtsträchtige Felsen, früher war der Velmerstot nämlich ein Sandsteinbruch. Von dieser Stelle wurden unter anderem schon mächtige Quader zum Aufbau des Berliner Reichstages gleichwohl für den Kölner Dom verfrachtet. Nordrhein-Westfalen verspricht im Herbst aber nicht allen den Touristen etwas, die wanderische Attraktionen bereisen wollen. In gleicher Weise ersehnen Kulturinteressierte in den letzten Monaten vor dem großen Auftakt zu „Essen und das Ruhrgebiet – Kulturhauptstadt Europas 2010“ diverse außerordentliche Ausstellungen. So geht im Gasometer noch bis zum Ende des nächsten Jahres die Schau „Sternstunden – Wunder des Sonnensystems“ über die Bühne. Bereits zum jetzigen Zeitpunkt hat diese ihre Erwartungen an die Besucherzahlen zweifelsohne übertroffen. Mit seinen fast 120 Metern hebt sich der Gasometer in den Himmel hervor. Gleichzeitig beträgt sein Durchmesser gut 68 Meter. Ein perfekter Standort für eine raumgreifende Exposition über das Sonnensystem. Direkt unten auf der anfänglichen Ausstellungsebene glänzt die Sonne mit ihrer anziehenden Energe, um die die weiteren Planeten kreisen. Im Besonderen ist für die Gäste aber der wahrscheinlich „größte Mond auf Erden“ ein Anziehungspunkt. Das imposante Modell besitzt einen Durchmesser von 25 Metern. Zusätzliche Ausstellungsattraktionen bilden die Monet-Schau in Wuppertal und die Max-Ernst-Ausstellung in Münster. Beachtliche 100 Werke des französischen Malers Claude Monet stellt das Wuppertaler „Von der Heydt-Museum“ noch bis Ende Februar 2010 für seine Besucher aus. Diese geben dem Interessierten einen Querschnitt über das Gesamtwerk des Künstlers. Im LWL-Landesmuseum in Münster bietet die Sammlung „Max Ernst lässt grüßen – Peter Schamoni begegnet Max Ernst“ bis Mitte Januar 2010 einen persönlichen Einblick in das Leben und Wirken des bekannten Surrealisten.

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