· Kein Kommentar · Geschrieben von:

In dieser Saison entführt Lotus Travel Service aus München, seit 15 Jahren Ausrichter von individuellen Asienreisen, den Kunden zum ersten Mal mit zu einer Kreuzfahrt auf Indiens göttlichsten Fluss, dem Ganges. Die 15-Tag andaudernde Tour „Mythos Ganges“ beginnt ganz im Osten des Landes, in Kolkata, ehemals Kalkutta. Mit der Nachanfertigung eines historischen Kolonialschiffes, der „RV Bengal Pandaw“, wird dann flussaufwärts bis nach Varanasi, der wichtigsten Pilgerstätte für gläubige Hindus, gefahren.

Varanasi_Ganges_River_panorama

Der in Indien als heilig erklärte Fluss Ganges hat seine Quelle im Himalaya, ebnet sich seinen Weg über 2.500 Kilometer des Subkontinents und fließt letztendlich in den Golf von Bengalen. Hier in Kolkata läuft die Lotus-Reise an – in einer Stadt voller Kontraste, vormals Hauptquartier der britischen Ostindienkompanie. Schneeweiße Marmorpaläste zählen als imposante Zeugen der Kolonialzeit ebenso zum Erlebnis Kolkata, wie das vielfarbige Getümmel aus Oldtimern, Rikschas, fliegenden Händlern und Menschenansammlungen. In Kolkata startet der Lotus-Gast auf zu einer bedächtigen Fahrt mit der „RV Bengal Pandaw“, welche auf 66 Metern Länge und 11 Metern Breite viel Platz für maximal 56 Passagiere verspricht. Auf der Reise geht es durch alles in allem drei Bundesstaaten: Westbengalen, Bihar und Uttar Pradesh.

Die Fahrt steuert vorbei an kleinen Dörfern, wo Damen in schillernd bunten Saris ein Bad nehmen und sich fromme Hindus auf den Ghats eindrucksvoller Tempelanlagen reinigen. Die Bordgäste besuchen mehrmalig Moscheen, Tempel wie auch die global gesehen erste Yoga-Universität, die „Bihar School of Yoga“ in Munger. Ein zusätzlicher Höhepunkt der Tour ist die Ruinenstadt Nalanda, in der im fünften Jahrhundert eine der einflussreichsten Universitäten der Antike ins Leben gerufen wurde. Heutzutage zeugen die Überreste eines immensen Campus mit Hörsälen, Wohneinrichtungen, buddhistischen Klöstern und opulent verzierten Tempeln von der Epoche, als hier über 10.000 Studenten aus ganz Asien lernten, forschten und lebten. In Bodhgaya ahnt der Lotus-Traveller die Ausstrahlung eines außerordentlich sakralen Ortes des Buddhismus. Der Geschichte nach empfing Siddhartha Gautama hier nach drei Tagen in tiefer Einkehr und Nachdenklichkeit unter einem Bodhi-Baum die Erleuchtung und als Buddha erwachte.

Auf der Reise nach Uttar Pradesh, dem zentralen Terrain Nordindiens, lassen die Lotus-Passagiere das Dasein am Fluss an sich vorüber fließen. In Varanasi werden sie dann von einem phantastischen Schauspiel willkommen geheißen: Vor der Szenerie einer chaotisch anmutenden Aufhäufung von Tempeln und Schreinen führen hunderte Pilger rituelle Waschungen auf den Staffeln am Ganges durch. Räucherstäbchen und Verbrennungsstätten senden Rauchschwaden über den Strom. Varanasi gilt als bedeutungsvollster Wallfahrtsort für Hindus und stellt für den Lotus-Reisenden einen in der Erinnerung lebendigen Abschluss dar.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.