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Immer mehr Deutsche verbringen ihre Ferien zu Hause. Das hat zu Zeiten der Wirtschaftskrise auch das Ausbleiben der ausländischen Urlauber im Tourismusbereich aufgefangen. Viele Besucher aus dem nahen Ausland blieben auf Grund der hohen Reisekosten aus. Dafür machten mehr Deutsche im eigenen Land Urlaub. Das belegte jüngst der Deutsche Tourismusverbandes (DTV).berlin-alex
Diesen Trend belegen Zahlen der ersten neun Monaten des Jahres 2009. Demnach ging die Anzahl der Übernachtungen in deutschen Hotels und Pensionen auf 285 Millionen zurück. Das entspricht nur 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Claudia Gilles, DTV-Hauptgeschäftsführerin am Mittwoch bei einer Fachtagung in Braunschweig erklärte. Der Trend verlief bundesweit allerdings nicht einheitlich. Claudia Gilles erklärte, das es deutliche Unterschiede zwischen Nord- und Süddeutschland gibt. In Baden-Württemberg und Bayern etwa, gingen die Besucherzahlen zurück. Währenddessen konnten die norddeutschen Bundesländer mehr Übernachtungen verbuchen. Vor allem in Hamburg übernachteten 5,5 Prozent mehr Menschen als im Vorjahr. Einen guten Mittelwert erzielte Niedersachsen mit immerhin noch 1,7 Prozent.
Dahin gehend ist es auffällig das der Rückgang zwischen Januar und September bei den ausländischen Gästen um ganze 4,3 Prozent abfiel. Es kamen erheblich weniger Reisende aus den USA und Asien nach Deutschland, jedoch fiel dieses Minus wenig ins Gewicht, da durch das Plus der inländischen Touristen das Ergebnis wieder ausgeglichen werden konnte. Vor allem bei Städtereisen und Tagestouren seien die Zahlen bei Reiseveranstaltern stabil, so die DTV-Hauptgeschäftsführerin. Wenn es gelingt, das bekannte Image des teuren Reiselandes abzulegen, so bestehe Hoffnung, das wieder vermehrt Touristen aus den USA, Asien und anderen ausländischen Staaten in Deutschland ihren Urlaub verbringen.

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