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Der Weihnachtsmarkt in Düsseldorf ist eine Attraktion. Gerade im Ausland steigt die Zahl der Begeisterten für die Weihnachtsmärkte in ganz Deutschland von Jahr zu Jahr. So kommen alleine in Düsseldorf jährlich 2000 Busse ausländischer Reiseveranstalter, um dieses gemütliche Spektakel den Touristen näher zu bringen. Laut dem Sprecher des Umweltverband BUND, Dirk Jansen, werden durch die An- und Abreise der etwa sechs Millionen Besucher mehr als 5800 Tonnen Kohlendioxid in die Luft geblasen.

WeihnachtsmarktZu den Glühwein und Bratwurstständen zieht es nach Aussage von Jansen neben unseren Nachbarland Holland auch vermehrt Touristen aus England auf die deutschen Weihnachtsmärkte. Von den knapp sechs Millionen Besuchern in Düsseldorf wurde ein Großteil von den circa 2000 ausländischen Bussen zum Adventseinkauf gefahren. Der Umweltverband BUND kritisiert dabei, das der Verkauf von Bratwürsten auf Weihnachtsmärkten die Produktion von umweltschädlichem Kohlendioxid erhöht. Auch, weil immer mehr elektrische und elektronische Geräte verwendet werden und dies ebenfalls den CO2 Ausstoß erhöht. Nicht erst seit der Klimakonferenz in Kopenhagen, ist eine Änderung im Lebensstil ratsam, so Jansen. Jeder Deutsche ist für rund elf Tonnen CO2 pro Jahr verantwortlich. Der Pro-Kopf-Stromverbrauch ist zudem in den vergangenen Jahren um 15 Prozent gestiegen. Jeder sollte aus diesem Grund mal sein Konsumverhalten hinterfragen, so der Klimaschützer. Ein gutes hat jedoch die Fahrt mit den Reisebusse – angenommen die Touristen würden statt mit Bussen, mit ihren Autos anreisen, wäre der CO2 Ausstoß durch die daraus resultierenden Staus auf Autobahnen und in den Innenstädten wesentlich alarmierender. Ein Umdenken der Gesellschaft ist trotzdem zwingend notwendig, denn der Klimawandel ist keine zeitlich weit entfernte Katastrophe oder Marketingmasche, sondern hat bereits heute schon drastische Auswirkungen auf Land und Leute.

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