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Urlaub-DeutschlandPrognosen zufolge geben die Deutschen im Jahr 2010 wieder mehr Geld für Reisen aus. Nach der Wirtschaftskrise und dem Einbruch im Tourismusgeschäft im letzten Jahr soll sich das Geschäft wieder etwas erholen. Waren die Reiseausgaben im Jahr 2009 noch um 2,25 Prozent auf knapp 60 Milliarden Euro gefallen, geht laut einer Reisestudie der Commerzbank hervor, dass die deutschen Reiseausgaben im Ausland um 1,25 Prozent auf knapp 60,6 Milliarden Euro ansteigen werden.
Dies sind noch keine neuen Rekorde, jedoch kann das Niveau des Jahres 2007 wieder übertroffen werden.
Waren die Tourismuseinnahmen aus dem Ausland im Jahr 2009 um 9,5 Prozent auf 24,6 Milliarden Euro abgesackt, werden diese der Studie zufolge um zwei bis drei Prozent auf etwa 25 Milliarden Euro im Jahr 2010 ansteigen. Dieser große Einbruch ist in der seit 1971 erhobenen Statistik der schwerste der je vorgekommen ist. Ursache sind hierbei ganz klar die Geschäftsreisen, die für die deutschen Tourismuseinnahmen besonders wichtig sind. In der Zeit der Krise hatten viele Firmen ihre Reisebudgets drastisch gekürzt. Dennoch ist festzustellen, dass der deutsche Auslandstourismus relativ glimpflich durch die Krise gekommen ist. Urlauber bleiben dennoch unsicher und bevorzugen lieber nahe oder vertraute Reiseziele, sodass Kurz- und Städtereisen hoch im Kurs stehen.
Weltweit war es laut der Uno-Welttourismus-Organisation (UNWTO) eines der schwersten Jahre für die internationale Tourismusbranche. Der weltweite Reiseboom ging stark zurück. Um rund vier Prozent ging die Zahl der Touristen im Vergleich zum Vorjahr zurück und sank damit auf 880 Millionen. Die Einnahmen der Branche sanken sogar um sechs Prozent, da die Reisenden aufgrund der Krise weniger Geld in ihren Urlaubsorten ausgaben. Jedoch ist auch weltweit eine Erholung zu spüren. Die UNWTO rechnet mit einem weltweiten Anstieg der Touristenzahl um drei bis vier Prozent.

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