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Wer kennt Sie nicht, die Bilder von harschen Klippen mit den so typisch moosgrünen Abbruchkanten? Großbritanniens Küstenabschnitte am Atlantik sind legendär, egal ob sie „Cliffs of Moher“ (Irland) oder „Duncansby Head“ (Schottland). Doch der Atlantik umspült noch mehr Schätze, die ein einzigartiges Erlebnis für jeden Individual-Reisenden darstellen.

OceanDie Orkney Inseln liegen nur 20 km vom schottischen Festland entfernt. Der Pentland Firth trennt die 21 bewohnten Inseln vom Festland und bietet je nach Wetterlage ein spektakuläres Panorama. Die Hauptstadt Kirkwall ist nach Reykjavik die zweitgrößte Siedlung der nordatlantischen Siedlungen und das kulturelle, wirtschaftliche und soziale Zentrum der Orkney Inseln. Neben historischen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der St.Magnus Cathedral, sind zeitgenössische Highlights die Highland Park Distillery und das jährlich stattfindende Spektakel des „The Ba’a“. Im Westen des Mainlands reihen sich die Sehenswürdigkeiten wie an einer Perlenkette auf: Skara Brae ist die am besten erhaltene neolithische Siedlung der Welt und die Grabstätte Maeshowe hat dank ihrer Inschriften maßgeblichen Anteil an der Entzifferung der Runenschrift gehabt. Und schlussendlich wacht im Süden des Archipels auf der Insel Hoy ein monumentales Kunstwerk der Natur über die Insel und den Pentland Firth: „The Old Man of Hoy“, eine durch Erosion Wellenkraft geformte Steinsäule die schon den Wikinger als wichtige Landmarke zur Orientierung diente.

Wesentlich weiter im Norden liegen die Shetland Inseln. Hauptsächlich für Ihre Kleinpferde bekannt ist diese Inselgruppe um Ihre Hauptstadt Lerwick, ein ausgesprochenes Wanderparadies. Auf Grund des Golfstroms herrscht das ganze Jahr über ein angenehmes Klima und auf abgeschiedenen Wegen an der Küste kann man Wale, Delphine und die berühmten Papageientaucher beobachten. Ein einzigartiges Naturerlebnis, das in jeder Siedlung um ein ganz besonderes regionales Brauchtum bereichert wird. Die nordgermanischen Wurzeln sind omnipresent und einmal im Jahr wird das „Up Helly Aa“ gefeiert: Ein Fest, an dem ein nachgebautes Wikingerschiff den Flammen übergeben wird und von den Engländern seit je her als „Wkinger-Karneval“ bezeichnet wird.

Die nördlichste der drei kleineren Inseln sind die Färöer-Inseln. In der November/Dezember 2007 Ausgabe des National Geographic Traveller kam den Färingern ein besondere Ehre zu Teil: 500 Reiseexperten wählten die Färöer Inseln in der Kategorie „Beste Reiseziele – Inseln“ auf Platz 1.
Den Besucher erwarten neben der einzigartigen Tierwelt vor allem viele kulturelle Highlights. Wechselnde strukturelle Zugehörigkeiten zu Island und Dänemark haben eine ganz eigene Kultur entwickelt, die sich unter anderem in Brauchtum, Sprache und gesellschaftlichen Strukturen ausdrückt. In kaum einem anderen europäischen Land werden Trachten noch so selbstverständlich getragen und historische Tänze und Feste bewahrt. Es lohnt sich also durchaus, seinen Reisekalender nach den lokalen Festen auszurichten. Sollte man auf dem Seeweg anreisen, ist die Hauptstadt Torshavn auf jeden Fall einen Landausflug wert.

Ob als Kreuzfahrt, mit der Fähre oder mit dem Flugzeug: Diese drei Inseln halten für Sie unberührte Natur, sympathische Bewohner und eine einzigartige Kulturlandschaft bereit.

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