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griechenlandurlaubDie Meldungen über einen möglichen Staatsbankrott in Griechenland überhäufen sich. Dabei ist das Land am Mittelmeer doch ein überaus beliebtes Reiseziel, nicht nur für über zwei Millionen deutsche Touristen. Jedes Jahr besuchen etwa 17 Millionen Menschen Griechenland.

Bei vielen Urlaubern lösen diese Meldungen ein wenig Unsicherheit aus, nach Angaben von Ilias Galanos, dem Direktor der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr in Frankfurt besteht allerdings kein Grund zur Sorge. Er sieht keinen Zusammenhang zwischen der Finanzkrise in Griechenland und stagnierenden Buchungen bei Griechenlandreisen. Deutschland ist der stärkste Markt für den Tourismus in Griechenland und er möchte, dass dies so bleibt. Bei Zahlungsschwierigkeiten im Staatshaushalt Griechenlands hat der Urlauber jedoch wenig zu befürchten. Da die Tourismusbranche überwiegend in privater Hand ist, wird diese die Staatsverschuldung kaum zu spüren bekommen. Nichts desto trotz sind die Buchungszahlen im Vergleich zum vergangenen Jahr etwas zurückgegangen und so wundert es niemanden, dass Preisnachlässe von etwa 6,5 % zu erwarten sind. Der auf Griechenlandreisen spezialisierte Reiseanbieter Attika verzeichnet allerdings einen Buchungszuwachs von etwa 10 %. Experten meinen, dass sich Urlauber immer mehr auf All-inclusive Angebote einstellen, sich dies in Griechenland allerdings noch nicht so sehr etabliert hat. Touristen die eben solche Angebote suchen würden immer mehr in andere Urlaubsregionen, wie zum Beispiel die Türkei ausweichen. Wie dem auch sei, auch bei Bankrott einer Fluglinie oder eines Hotels haben Pauschalurlauber wenig zu befürchten, da sie in diesem Falle durch den Reiseveranstalter geschützt sind, welcher dann für eine neue Übernachtungsmöglichkeit bzw. einen anderen Flug sorgen muss. Das Auswärtige Amt empfiehlt auf seinen Sicherheitsinformationen, dass Touristen in Griechenland die derzeitig des öfteren vorkommenden Demonstrationen zu meiden. Da diese allerdings niemals gegen Touristen oder touristische Einrichtungen gerichtet sind, besteht auf keinen Fall eine erhöhte Gefahr für Urlauber. Man sollte sich lediglich etwas mehr über die aktuelle Situation informieren.

Für den Urlauber bedeutet dies sehr wahrscheinlich, dass der Griechenlandurlaub dieses Jahr noch günstiger werden könnte. Viele Reiseveranstalter wollen die Tourismusbörse ITB in Berlin dazu nutzen um mit Hoteliers über Preisnachlässe zu verhandeln um somit das Urlaubsland Griechenland dieses Jahr noch attraktiver zu machen.

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