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app-im-urlaubUrlaub machen, Handy zuhause oder aus lassen und einfach entspannen war gestern. Mittlerweile werden Apps und Social-Network-Dienste immer mehr genutzt, sei es vor oder nach dem Urlaub. Vor der Buchung wird im Internet recherchiert, wohin es gehen soll und was für Angebote die Reiseveranstalter machen. Nach eingängigen Diskussionen mit „Buddys“ in sozialen Netzwerken und Überprüfung von Unterkünften in Hotel-Bewertungsportalen geht es dann ans Buchen der Reise. Dieses geschieht durchaus auch mal aus dem Bus oder von der Parkbank aus.

Auf der ITB wurde, durch einen eigenen Bereich für Mobile Travel Services, die Wertschätzung der Branche für eben diese Technologien zum Ausdruck gebracht. Da laut Experten der Umstieg von den normalen Mobiltelefonen zu Smartphones recht rasch vollzogen wird, wird auch dieses Marktsegment immer bedeutender für die Tourismusbranche.

Beispielsweise startet Dertour ab Mai eine Smartphone-Applikation (kurz App), die es dem Kunden ermöglicht unterwegs eine Urlaubsplanung auch im Detail zu vollziehen. Laut Reiseveranstalter soll es sogar möglich sein, Fotos vom Objekt der Begierde im Katalog zu machen und als Response vom Veranstalter genaue Daten über Preise, Verfügbarkeit, Fotos und allgemeine Informationen aufs Handy gesendet bekommen. Darüber hinaus kündigten verschiedene Anbieter Apps zur Reservierung von Hotels und Flügen oder gar Audioreiseführerprogramme für das Handy an.

Die Lufthansa hat neben dem Flugplan, der Buchung und dem Check-In sogar den Zugriff aufs Meilenkonto in einem einzigen Programm verwirklicht. Air Berlin punktete mit Sitzplatzreservierung und der Boardkarte auf dem Handy.

Der Anbieter HRS (Hotel Reservation Service) schickt eine Buchungs-Applikation ins Rennen. Tobias Ragge rechnet schon kurzfristig mit einem Anteil von 30 Prozent der mobilen Buchungen an allen Urlaubs- bzw. Reisebuchungen. Realistisch scheint diese Zahl, wenn man den Zahlen von Semporia Glauben schenkt, die von 18 Millionen Menschen ausgehen, die inzwischen mehrmals täglich mobil ins Internet gehen.

Als erste Plattform der Apps wird meist das iPhone von Apple gewählt und erst danach folgen Ausfertigungen für Blackberry-, Android- oder Symbian-Geräte.

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