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Vulkanasche-FlugverkehrNachdem sich die Meldungen um den Vulkan Eyjafjallajökull und dessen Aschewolke in den vergangenen Tagen gelegt hatten, sorgt genau dieser nun wieder für Aufsehen. Wir berichteten bereits am 16.04.2010 und am 19.04.2010 von den Folgen der Aschewolke des isländischen Vulkans.

Am gestrigen Dienstag legte die neue Aschewolke des Vulkans den Luftverkehr der Iberischen Halbinsel, der Kanaren und Marokkos lahm.

Viele Urlauber sind nun erneut gezwungen den Reisekoffer wieder auszupacken und sich gezwungenermaßen weiterhin im Urlaubsort aufzuhalten. In Portugal und Spanien wurden bisher neun Flughäfen vorübergehend geschlossen. Während, laut der spanischen Flughafenbehörde AENA, am Morgen schon sieben Flughäfen geschlossen waren, gab es gegen Mittag Entwarnung, so dass auf Teneriffa und La Gomera sowie in Badajoz der Betrieb in den Flughäfen wieder aufgenommen werden konnte und Maschinen starten und landen durften. Lediglich der Flughafen von La Palma erhielt keine Freigabe und so blieb es dort weitgehend still, was den Flugverkehr anging. Auf dem Festland Spaniens blieben die Flughäfen in Jerez de la Frontera und in Sevilla komplett gesperrt, während in der Hauptstadt Madrid statt 46 nur 38 Maschinen pro Stunde landen durften. Absoluten Stillstand gab es ebenfalls auf Madeira. Die Urlauber der portugiesischen Insel wurden aufgerufen wieder in ihr Hotel einzuchecken, um den Ausfall durch die Aschewolke zu überbrücken.

Am Nachmittag breitete sich das Chaos auch in Richtung türkischer Luftraum aus. Der Nordwesten des Luftraums wurde gesperrt, dennoch war der größte internationale Airport in Istanbul, laut Angaben, nicht betroffen.
Die Deutsche Flugsicherung und der Deutsche Wetterdienst gehen davon aus, dass bis Ende der Woche keine Ausbreitung auf den deutschen Flugraum in Sicht ist. Somit werden den Angaben zu Folge die deutschen Flughäfen nicht von der Aschewolke eingeschränkt. Darüber hinaus meldet das Londoner Vulkanaschezentrum, dass die Aschwolke in den kommenden Tagen über dem Atlantik verharren werde.

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