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fruehbucher-oder-lastminuteJedes mal stellt sich bei der Urlaubsplanung die selbe Frage. Lieber früh buchen und damit von günstigen Konditionen profitieren und Planungssicherheit haben, oder lieber auf den letzten Drücker das nehmen was noch da ist und dafür nur einen Bruchteil bezahlen. Bei Frühbuchern bieten viele Reiseveranstalter Vergünstigungen an, woraus sich für den Veranstalter eine gewisse Sicherheit ergibt, während bei den Last Minute Angeboten, die letzten freien Plätze in Flugzeugen und Hotels zu geringen Preisen angeboten werden, sodass meist nur die variablen Kosten bezahlt werden müssen. Dies erlaubt dem Veranstalter eine optimale Auslastung seiner Kapazitäten und der Kunde spart bares Geld welches er im Urlaub gut für andere Dinge gebrauchen kann. Doch wie schaut die Situation dieses Jahr aufgrund von Finanzkrisen, Aschewolken und politischen Spannungen aus?

Die beiden größten deutschen Airlines haben bereits jetzt Sparmaßnahmen angekündigt. Während die Lufthansa allerdings zunächst nicht mit Preiserhöhungen an den Markt treten möchte, soll eher am Service eingespart werden. Alleine AirBerlin hat durch die Flugausfälle welche durch die Aschewolke verursacht wurden einen Verlust von etwa 40 Mio. Euro zu beklagen. Lange kann diese Situation nicht mehr getragen werden und da der Euro derzeit auch nicht seine stärksten Zeiten erlebt bleibt der Airline wohl oder übel kaum etwas anderes über als diese Verluste an den Kunden abzugeben. Es ist also eventuell damit zu rechnen, dass die Flugpreise bei deutschen Airlines ansteigen werden. Froh sind natürlich diejenigen, die sich Ihr Ticket schon gesichert haben.

Wer also ein ganz bestimmtes Reiseziel vor Augen hat und langfristig planen kann, der sollte sich dieses Jahr schon früh ein Ticket besorgen. Hier kann es also sein, dass sich der Frühbucherrabatt aufgrund einer möglichen Flugpreisverteuerung noch multipliziert. Anders sieht es hingegen bei Reisezielen wie Griechenland, Thailand oder Korea aus. Die Buchungszahlen in diese Regionen gehen in den letzten Tagen stetig zurück. Auch wenn sich die Unruhen in Griechenland und Thailand auf die großen Städte konzentrieren meiden Urlauber einen Besuch dieser Länder. Die Touristenorte sind jedoch zumeist sicher und eventuell locken diesen Sommer noch einige günstige Angebote eine ganze Reihe an Touristen in diese Länder. Hier heißt es also noch etwas abwarten, sich aber nicht auf das Reiseziel versteifen. Wie sich die Situation in Korea entwickelt bleibt abzuwarten, derzeit hat das Auswärtige Amt ebenso wie die Deutsche Botschaft in Seoul keine Reisewarnungen ausgegeben.

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