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palmSeit ihrer Unabhängigkeit im Juli 1965 stehen die Malediven für das Urlaubsparadies schlechthin. Mit dem Beginn des Resorttourismus 1972 kommen jährlich Taucher, Paare, Familien und wassersportbegeisterte Urlauber aus der ganzen Welt in den Inselstaat, dessen Fläche zu 99,97% aus Wasser besteht. Nicht umsonst hat die Regierung die marine Biodiversität als bedeutendste Ressource des Landes ausgewiesen und schützt diese aktiv in 25 Zonen, die nur geführten Tauchergruppen zugänglich sind.

Auch kulturell wird eine klare Grenze zwischen Tourismus und indigener Kultur gebildet: Die 87 Resortinseln auf 9 Atollen sind ausschließlich den Reisegästen vorbehalten. Die männlichen Angestellten arbeiten zwar auf diesen Inseln haben aber den Status eines Gastarbeiters im eigenen Land. Dadurch wird gewährleistet, dass der Reisende ein Höchstmaß an Privatsphäre genießt und die Kultur der hauptsächlich islamischen Bevölkerung keinen Anstoß an westlichen Bräuchen findet. Auch im Bereich der Baumaßnahmen setzt die Regierung der Malediven strikte Maßstäbe: Maximal 20% der Inselfläche dürfen bebaut werden und keines der Gebäude darf höher als eine Kokospalme sein und näher als 5m am offenen Strand liegen. Für Wasserbungalows gelten Sonderregeln, die allerdings nicht minder streng sind.

sunsetDiese Regularien führen dazu, dass namhafte Hotelketten wie zum Beispiel Hilton Hotels oder Taj ihre Resorts in die Natur einbinden und nahezu paradiesische Gegebenheiten für den Touristen schaffen. Es gibt Unterwasserrestaurants, Wasserbungalows mit direktem Zugang an die Riffkante und Sunsetbars, die weltweit ihresgleichen suchen. Direktverbindungen von den bedeutendsten Flughäfen bringen den Reisenden über den Airport in Male in das wohlgehütete Urlaubsparadies und wer ein wenig flexibel mit dem Reisetermin ist, kann außerhalb der Saison Last-Minute Angebote wahrnehmen, die einer Flugreise auf die Kanaren oder in die Karibik in nichts nachstehen.

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