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urlaub-in-griechenlandDer Tourismus in Griechenland nimmt ab. Nicht nur aufgrund der griechischen Sparmaßnahmen oder des derzeit schwachen Euro sondern auch, da viele Hotelanlagen in Griechenland in die Jahre gekommen sind. Daher will die griechische Regierung nun einen Teil des Geldes welches sie aus den EU Topf enthält in den Neubau bzw. die Sanierung von Hotelanlagen investieren. Schließlich ist der Tourismus für Griechenland eine wichtige Einnahmequelle. Etwa ein fünftel der Staatseinnahmen stammen aus der Tourismusbranche, doch aufgrund der letzten Unruhen zählen die Hoteliers derzeit rund 2000 Stornierungen täglich. Um das Angebot so attraktiv wie möglich zu gestalten haben sich beispielsweise Jahn-Reisen Österreich und ITS-Biller-Reisen (ebenfalls Österreich) dazu entschlossen, bei Griechenlandreisen eine kostenlose Umbuchung oder Stornierung bis sieben Tage vor Abflug zu genehmigen. Nicht nur diese beiden zur Rewe Touristik gehörenden Reiseveranstalter gehen damit Risiken ein, um den Tourismus in Griechenland aufrecht zu erhalten. Alle hoffen darauf, dass kurzfristige Buchungen den derzeitigen Verlust von etwa zehn Prozent auf bis etwa fünf Prozent drosseln zu können. Schließlich sind etwa 700.000 Griechen direkt vom Fremdenverkehr betroffen. Sollte die Verfügbarkeit anderer Reiseziele wie Beipeilsweise die Türkei nachlassen, und es keine alternative zu Griechenland mehr geben, ist das Wollen der Reisenden gefragt. Günstiger sollen Pauschalreisen doch zunächst nicht werden so eine Sprecherin von TUI. Die ohnehin schon knapp kalkulierten Preise bieten keine weitere Möglichkeit für Preisnachlässe. Doch im internationalen Trend liegt Griechenland gut im Rennen. Während Reisen nach Thailand derzeit immer teurer werden, war ein Kretaurlaub bisher kaum günstiger zu haben. Und auch da sich die Unruhen in Griechenland nie gegen Urlauber, sondern immer nur gegen die Regierung gerichtet haben, gibt es hier keinen Grund zur Sorge. Man sollte sich lediglich über die aktuelle Situation in dem jeweilige Urlaubsziel informieren.

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