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island-kuesteJüngst eher negativ in die Schlagzeilen gerückt können Islands Vulkane mehr als nur den europäischen Luftraum blockieren: Sie können faszinieren! Und da ist der Eyjafjallajökull, zu Deutsch Inselbergegletscher, keine Ausnahme. Das ganze Hochland ist durch die Hinterlassenschaften erkalteter Lava geprägt und an den Küsten liegen Gletscher und geothermische Hot Spots nahe beieinander. Bedingt ist diese einzigartige Natur durch die Lage Islands auf dem Mittelatlantischen Rücken. Der Osten der Insel liegt auf der Eurasischen Platte und der Westen auf der Nordamerikanischen Platte. Beide Platten bewegen sich jährlich 1 – 2 cm voneinander weg, so dass ständig neue Landmasse benötigt wird. Diese liefert die sogenannte Island-Plume und begeistert damit schon seit Jahrhunderten Menschen aus Europa und der Welt.

Die klassische Island-Rundreise beginnt allerdings in einer der aufregendsten Metropolen Europas: Reykjavik. Ein viel gerühmtes Nachtleben kombiniert sich hervorragend mit einer durschnittlich sehr jungen Bevölkerung und aufstrebenden Kultur. Man hat eine ganz eigene Lebensgefühl entwickelt, die sich am besten in einer der vielen thermischen Bäder in und um Reykjavik erleben lässt. Allen voran die Blaue Lagune, die sogar als Programmpunkt für einen Zwischenstopp am Flughafen Keflavik angeboten wird. Meistens im Uhrzeigersinn geht es entlang der Ringstraße in Richtung Nordwesten, wo der Snaefellsjökull-Nationalpark und die Westfjorde warten. Dort kann man in der Region um Hornstrandir hervorragend wandern und je nach Erfahrungsstand, Wetter und Ausrüstung 3-7 Tage verbringen. Lediglich die Rückreise sollte vor September passieren, da hier die einzige Verbindung (eine Fähre) noch regelmäßig fährt.

island-landschaftDer bekannteste aller Trekks auf Island ist aber nach wie vor der Laugavegur. Von Reykjavik südöstlich gelegen führt der gut markierte, ca. 50 km lange Basis-Trail durch das Fjallaback Gebirge und bietet eine landschaftliche Vielfalt, die man nach 5 Tagen in einer thermischen Quelle in Landmannalaugar verarbeiten kann. Wer sich nicht so weit von der Hauptstadt entfernen kann, hat noch die Alternative vom Leuchtturm in Reykjnesviti ins Thingvallir zu gehen. Diese ca. 150 km lange Wanderung wird allerdings im Regelfall in mehreren Etappen gegangen und stellenweise fehlendes Wasser macht diese Wanderung trotz ihrer Nähe zur Zivilisation zu einer landschaftlich und körperlich anspruchsvollen Wanderung.

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