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Versicherung-im-UrlaubEs kann so vieles passieren im Urlaub: die Mikrowelle im Ferienappartement explodiert oder die teuren Ohrringe gehen im Swimming-Pool verloren. Dinge, die einfach passieren können und selten zu vermeiden sind. Wenn man so ein Pech im Urlaub hat, ist es um einiges stressfreier, wenn man weiß, dass seine Versicherung den Schaden übernimmt.
Stiftung Warentest hat bereits im letzten Jahr 140 Versicherungstarife für Familien getestet und lediglich sieben der Versicherungspolicen sichern die wesentlichen Gefahren im Ausland ab. So etwas sind zum Beispiel Schäden an der Einrichtung in der Ferienwohnung oder an gemieteten Zweirädern. Man sollte sich also vorher überlegen, was in seiner Versicherung inklusive ist, oder ob man eine zusätzliche Auslandsversicherung abschließt.
Probleme kann es beispielsweise geben, wenn man teure Wertgegenstände wie Mobiltelefon, Fotoapparat oder Schmuck im Hotelzimmer lässt und diese Dinge entwendet werden. Die Hausratsversicherung zahlt hier meist erst, wenn in die Ferienunterkunft eingebrochen wurde. Ansonsten gelten solche Fälle eher als grobe Fahrlässigkeit.
Bei Unfällen im Urlaubsland sollte man vorher eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen haben. Die gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen meist nur die Versorgung des Verunfallten vor Ort, selten aber den Rücktransport ins Heimatland.
Experten raten also, sich vor Reiseantritt alle Leistungen anzusehen, die in der eigenen Versicherung enthalten sind. Ist man unsicher, sollte man um Rat fragen. Dann muss abgewägt werden, ob sich eine zusätzliche Auslandsversicherung lohnt. Oft lohnt sich auch eine Rechtsschutzversicherung. Wenn zum Beispiel starke Mängel während einer Pauschalreise auftreten, werden oft nur Kosten von bis zu 500 Euro erstattet. Ein Prozess lohnt sich aber erst dann, wenn die Verfahrenskosten für den Kläger abgedeckt sind.

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