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Bunte Cocktails Ferienzeit – für Millionen von Urlaubern, die jedes Jahr von Deutschland aus in die Ferien starten, bedeutet das endlich die lang ersehnte Erholung am Urlaubsort ihrer Wahl genießen zu können: Koffer packen, auf zum Flughafen, schnell in den Flieger und der Urlaub kann beginnen. Wenn Reisende aber schon vor dem Boarding in Hochstimmung geraten oder dieser Hochstimmung sogar noch mit dem ein oder anderen Cocktail nachhelfen, kann das böse Folgen haben und den Start in den Urlaub gründlich vermiesen.

Daher sollten Reisende unbedingt darauf achten, vor dem Abflug keinen Alkohol zu konsumieren. Egal ob aus Vorfreude auf den Cluburlaub mit Freunden auf Ibiza oder vielleicht sogar als Hausmittel zur Nervenstärkung bei Flugangst verwendet, das Glas Whiskey könnte den Urlaub arg verkürzen. Fluggesellschaften können nämlich – bzw. sind laut Luftrecht (JAR-OPS 1) sogar dazu verpflichtet – dem Fluggast den Zutritt zum und die Beförderung mit dem Flugzeug verweigern, wenn dieser alkoholisiert ist oder unter dem Einfluss von sonstigen Drogen steht. Hintergrund dieser Regelung sind die Bemühungen das Sicherheitsrisiko an Bord des Flugzeugs so minimal wie möglich zu halten. Alles in allem soll damit also verhindert werden, dass es aufgrund von alkoholisierten oder unter dem Einfluss anderer Substanzen stehender Passagiere an Bord des Flugzeugs zu Zwischenfällen kommt. Die Sicherheit der Reisenden, des Personals und der Maschine hat stets oberste Priorität.

Statistiken belegen, dass bei Zwischenfällen an Bord meistens erhöhter Alkoholkonsum ein maßgeblicher Faktor war. Um dies zu verhindern, wird also präventiv gehandelt. Die Entscheidung und Einschätzung solch konkreter Fälle von betrunkenen Passagieren liegt dabei meist in der Hand des Bodenpersonals. Bei besonders schwierigen Fällen ist es gemäß dem Gesetz so, dass die Entscheidung letztendlich vom Flugkapitän getroffen wird. Wer also bereits beim Check-in deutlich angetrunken ist oder sogar randaliert, der wird seinen Abflug verschieben müssen, bis er wieder nüchtern ist. In solchen Fällen ist nicht nur der durch die nötige Umbuchung auf einen späteren Flieger entgangene Urlaubstag eine unschöne Folge des vorherigen Alkoholkonsums. Auch in schlimmeren Fällen, bei denen als Konsequenz die Beförderung komplett verweigert wird, stehen die Chancen das Geld für das Flugticket zurückzuerhalten schlecht: In einem solchen Fall handelt es sich ganz klar um ein Selbstverschulden des Reisenden und die Fluggesellschaft trägt keine Schuld. Wer mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegt und ganz sicher gehen will, sollte also darauf achten vor dem Abflug keinen Alkohol zu trinken und auch im Flugzeug nicht über die Stränge zu schlagen.

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