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In einigen Bundesländern sind die Sommerferien gerade angefangen, in anderen wie zum Beispiel in NRW sind sie schon zur Hälfte vorbei. Dort kommt dann wieder der Andrang auf die letzten Angebote an den verschiedensten Flughäfen, wie unter anderem auch in Düsseldorf. Der Flughafen ist gut besucht und das nicht nur von Urlaubern, denn viele Urlaubsinteressierte suchen noch ein günstiges Last-Minute-Angebot an einem der zahlreichen Verkaufsschalter. Doch hier ist vor allem Vorsicht bei den in diesem Sommer beliebten Reisezielen wie die Türkei, Griechenland und Mallorca geboten. Viele der vermeintlich preiswerten Reisen sind im Endeffekt reiner Etikettenschwindel, da die Anbieter versuchen ihre normalen Katalogangebote als Schnäppchen zu verkaufen.

Laut Verbraucherschutz darf eine Reise nur als Last-Minute-Reise ausgewiesen werden, wenn man die Reise nicht länger als 14 Tage vor Reisebeginn buchen kann und das Last-Minute-Angebot preiswerter ist, als der normale alte Katalogpreis. Falls dies nicht der Fall ist, hat der Kunde die selben Ansprüche und Rechte wie bei einer normal gebuchten Reise, zum Beispiel Erstattungsansprüche. Achten sollte man auch auf eine ausführliche Angebotsbeschreibung, denn desto mehr Einzelheiten in der Beschreibung genannt werden umso mehr kann man nachvollziehen ob die Leistung auch am Urlaubsort erbracht wurden. Um sich gegen die Pleite des Veranstalters abzusichern, sollten sich Last-Minute-Bucher auch immer einen Sicherungsschein aushändigen lassen. Die Verbraucherschützer empfehlen auch einen Preisvergleich unter den Last-Minute-Angeboten, um sicher zu stellen auch wirklich das günstigste Angebot gebucht zu haben.

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  1.  Bergfreunde

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