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Umgerechnet 10,90 Euro muss man jetzt für die Einreise in die Vereinigten Staaten bezahlen. Ab Heute, 8. September, gilt die neue Regelung, die mit der Freigabe für das sogenannte ESTA-File gekoppelt ist.

Wie schon zuvor bekannt muss man sich für eine Einreise in die USA beim sogenannten ESTA-System, dem „Electronic System for Travel Authorization“, registrieren. Diese Regelung gibt es seit dem letzten Jahr. Neu ist aber, dass man dafür ab jetzt die Gebühr von 14 Dollar bezahlen muss. Das gilt zunächst für die Geschäftsreisenden und Touristen, die bis zu 90 Tage in die Vereinigten Staaten reisen, und dafür kein Visum brauchen. Das Formular des elektronischen Einreisesystems ESTA findet sich, auch in einer deutschen Version, auf der Homepage des US-Ministeriums für Heimatschutz. Laut Experten sollte man den Antrag auf Einreise möglichst früh stellen, um sich unnötigen Stress zu ersparen. Spätestens 72 Stunden vor Abreise sollte der Antrag allerdings eingegangen sein. Es ist außerdem möglich, den Einreiseantrag ohne bestimmte Reisepläne zu stellen, da die Einreiseerlaubnis dann zwei Jahre gültig ist. Das ESTA-File ersetzt das grüne Formular, dass Reisende früher zum Beispiel auf Schiffen oder im Flieger ausfüllen mussten.

Laut US-Ministerium setzt sich der Betrag aus vier Dollar für die Bearbeitung des Antrags, sowie zehn Dollar für dessen Genehmigung zusammen. Akzeptierte Zahlungsmittel sind: Kredit- oder Debitkarten, MasterCard, Visa, Discover und American Express.
Vor allem hier sehen Kritiker Probleme, denn jeder Tourist oder Geschäftsmann, der in die USA einreist, gibt seine Kreditkartendaten ab, da normalerweise jeder mit seiner eigenen Karte zahlt.

Kostenlos kommen noch diejenigen in die USA, die in den letzten zwei Jahren den ESTA-Antrag gestellt haben. Wegen seiner zweijährigen Gültigkeit muss man die 14 Dollar erst wieder bei einem erneuten Antrag stellen. Die Einreiseerlaubnis berechtigt zu mehreren Einreisen in seiner zweijährigen Gültigkeit.

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