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Codesharing heißt das Zauberwort welches sich die Fluglinien seit einigen Jahren durch Ihre Zusammenschlüsse wie Star Alliance o.ä. zu nutze machen. Doch was steckt dahinter?

Natürlich ist die Sicherheit beim Fliegen, neben dem Flugpreis, eine der Hauptkriterien wenn man sich die Airline aussucht, mit der man in den Urlaub fliege möchte. Doch immer öfter kommt es, gerade bei weniger frequentierten Strecken dazu, dass man auf einmal in einer Maschine eine ganz anderen Airline sitzt als wie man dachte. Das Prinzip ist, zumindest für die Airlines, so einfach wie genial. Man bietet ein und den selben Flug unter mehreren Flugnummern von mehreren Airlines an. Damit es nun nicht dazu kommt, dass eine Strecke von zwei nur halb vollen Fliegern geflogen wird, arrangiert man sich untereinander und bedient die Strecke mit nur einem Flugzeug. Das mag natürlich zunächst logisch und Umweltbedacht klingen, doch moralische Bedenken gibt es dann, wenn ein Fluggast sich für die Airline seiner Wahl entscheidet und dann doch mit einer anderen fliegen muss. Seit dem 20. August 2008 sind diese Codeshar-Flüge ins Gerede gekommen. Damals verunglücke eine Spanair Maschine kurz nach dem Start auf dem Weg nach Gran Canaria. Auch dieser Flug war einer dieser Codesharing-Flüge, in diesem Fall einer der Lufthansa.

Sicherheit steht jedoch an erster Stelle. So werden bei allen Codeshare-Flügen die Sicherheitsstandards peinlich genau geprüft und es wird auch darauf geachtet, dass die Produkte vergleichbare Qualitätsstandards aufweisen. Fraglich ist jedoch, ob ein Fluggast der Lufthansa bucht und sich anschließend in einer Maschine der Turkish Airlines wiederfindet (Ebenfalls ein Star Alliance Partner), die gleiche Meinung hat wie der deutsche Carrier. Zwar mögen andere Airlines alle geforderten Mindeststandards erfüllen, haben sie jedoch zuweilen eindeutig einen schlechteren Flugunfallrekord als die Lufthansa.
Erkennen kann man einen solchen Flug in er Regel bereits bei der Buchung. Wer Online oder direkt bei der Airline bucht, sieht an den kleinen Symbolen neben der Flugstrecke das Logo des Carriers. Bei Buchungen im Reisebüro ist man da allerdings auf das Reiseverkehrspersonal angewiesen oder man muss explizit nachfragen.

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