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Spanien Urlauber müssen durch den morgigen Generalstreik mit Ausfallzeiten rechnen. Tui rät seinen Kunden zur gebührenfreien Umbuchung auf andere Reiseziele.

Generalstreik in SpanienReisende nach Spanien müssen aufgrund eines landesweiten Generalstreiks mit Ausfallzeiten rechnen. Durch die am morgigen Mittwoch geplante 24-stündige Arbeitsniederlegung fallen die größten Teile des Flug- und Zugverkehrs aus.

Der Reiseveranstalter TUI empfiehlt seinen Gästen die Flüge auf andere Ziele umzulegen. Bis einschließlich dem 01. Oktober haben Flugreisende ab sofort die Möglichkeit ihren Spanienflug ohne Gebühren auf ein anderes Flugziel umzubuchen. Das jeweilige Reisebüro ist laut TUI der jeweilige Ansprechpartner. Rund 10.000 Urlauber der zu TUI gehörenden Veranstalter könnten durch diesen Generalstreik betroffen sein. Falls der Streik wirklich standfindet, lässt die spanische Regierung nur etwa 20 Prozent der europäischen Flüge zu.

Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa fliegt trotz des Streiks alle spanischen Reiseziele an. Rund ein Drittel der 90 Flugverbindungen müssen laut eines Sprechers der Lufthansa ausfallen. Von den fünf Flugzielen wird keins komplett gestrichen, jedoch werden die Flugpläne rapide ausgedünnt. Für die stattfindenden Flüge werden größere Flugzeuge eingesetzt, sodass bei den Umbuchungen der Passagiere keine Probleme entstehen. Lufthansa warnt aber vor, dass Fluggäste mit Verspätungen rechnen müssen. Direktanflüge seitens Lufthansa sind die Flughäfen in Barcelona, Valencia, Palma de Mallorca, Madrid und Bilbao.

Auslöser für diesen Generalstreik ist der Sparhaushalt der spanischen Regierung, gegen den sich auch dieser Protest richtet. Angeleitet wird der Streik durch die UGT, der Allgemeinen Union der Arbeit und den Gewerkschaften CCOO. Ziel ist es die Minderheitsregierung zum Einlenken bei der Arbeitsmarktreform zu zwingen. Still steht es aber nicht ganz, da die Gewerkschaften den öffentlichen Nah- und Fernverkehrt nicht komplett zum Erliegen bringen werden. Bereits am 23. September einigten sich die Gewerkschaften mit der Regierung darauf, dass ein Mindestbetrieb bestehen bleiben muss. Rund 20 bis 30 Prozent der Hochgeschwindigkeits- und Regionalzüge sollen am Streiktag fahren. Beim Flugverkehr sollen Interkontinentalflüge zu 40 Prozent gewährleistet werden und rund 20 Prozent der europäischen Flüge.

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