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Pünktlich zu Beginn der Skisaison hat der ADAC die gängigsten Schutzhelme für Skifahrer und Snowboarder auf den Prüfstand gestellt. Ergebnis: Ausreichenden Schutz bieten die meisten, aber zu bemängeln waren vor allem Stoßdämpfung und Belüftung der Modelle.

Die Wintersportsaison steht vor der Tür und Winterurlauber freuen sich schon jetzt auf Langlauf, Skifahren oder Snowboarden im Schneeurlaub oder über Weihnachten und Silvester. Statistiken belegen jedoch auch, dass besonders beim Skiurlaub, sportlichem Aktivurlaub in der Winter-Variante, das Verletzungs- und Unfallrisiko extrem hoch ist. Damit der Winterurlaub – ganz egal ob im Skigebiet in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, der Schweiz oder anderswo – auch zu einem gelungenen Urlaub wird, sollten Wintersportler darauf achten, stets einen Helm zu tragen. Solch ein Ski-Helm kann schwere Kopfverletzungen verhindern und im äußersten Fall sogar Leben retten. Besonders Eltern sollten daher im Winterurlaub mit der Familie darauf achten, dass auch die Kinder beim Skifahren, Snowboarden oder Rodeln einen solchen Helm tragen.

Doch worauf sollte beim Kauf geachtet werden und welche Modelle bieten den Wintersportlern den besten Schutz? Diesen Fragen hat sich der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) angenommen und in seinem neuesten Test insgesamt 16 verschiedene Helme bekannter Hersteller ausgiebig geprüft. Die gute Nachricht vorweg: Sicherheitsmängel gab es so gut wie keine. Ein Aspekt, bei dem viele Helme nicht so gut abschnitten, war die Belüftung. Diese war in vielen Fällen verbesserungswürdig. Auch die Größenverstellbarkeit und Tragekomfort waren nicht bei allen Modellen optimal. Beim Test der Stoßdämpfung erreichten alle getesteten Helme das notwendige Mindestmaß, allerdings sahen die Tester durchaus noch Raum für Verbesserungen, um das Verletzungsrisiko noch weiter zu verringern. Die 16 getesteten Helme lagen in einer Preisspanne zwischen 50 und 200 Euro. Insgesamt erhielten 13 Helme das Testurteil „gut“ und 3 das Gesamturteil „befriedigend“. Testsieger war ein Modell am oberen Ende der mittleren Preisklasse.

Wer sich mit einem solchen Schutzhelm für den Skiurlaub ausstatten möchte, sollte diesen unbedingt vor dem Kauf sorgfältig anprobieren. Die Experten des ADAC raten außerdem dazu, die Skibrille ebenfalls mitzubringen und zu prüfen, ob Helm und Brille bequem zusammen getragen werden können. Auf spröde Visiere aus Plastik und scharfe Kanten sollte der Ski-Helm ebenfalls überprüft werden. Diese erhöhen das Verletzungsrisiko. Unverzichtbar ist hingegen die Kennzeichnung „CE EN 1077“: Nur Modelle, die diese Kennzeichnung tragen, entsprechen garantiert den besonderen Kriterien des Kopfschutzes. Beherzigt man diese Ratschläge, steht einem sicheren Skiurlaub mit Freunden oder der Familie nichts mehr im Wege.

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