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Nach einem Verlust von 2,6 Millionen Pfund sollen bei Thomas Cook die Kosten um 50 Millionen Pfund gesenkt werden. In etwa 500 Arbeitsplätze fallen der Einsparung zum Opfer.

Verlust beim Reiseveranstalter Thomas CookDer Reiseveranstalter Thomas Cook hat für das Jahr 2009/2010 einen Verlust von knapp 2,6 Millionen britischen Pfund zu verzeichnen. Der Vorjahresgewinn von 7 Millionen britischen Pfund konnte somit nicht wiederholt werden. Der Hauptgrund des Verlustes ist auf die im Mai eingetretene Aschewolke des Vulkans Eyjafjallajökull zurückzuführen, welche den gesamten europäischen Flugverkehr für mehrere Tage lahmlegte. Hinzu kommen noch das schwache Geschäft in Großbritannien sowie der Umsatzrückgang von 4 Prozent beim gekürzten Winterangebot in der Wirtschaftskrise. Der Gesamtumsatz ging somit auf 8,9 Milliarden Pfund zurück.

Der operative Gewinn konnte dennoch durch bereits gesenkte Kosten und den Konzernumbau von 157 Millionen auf 167 Millionen Pfund erhöht werden. Rechnet man allerdings die Sondereffekte wie die Belastung durch die Aschewolke heraus, so fiel der operative Gewinn von 415 auf 391 Millionen Pfund zurück. Auffangen möchte man diesen Verlust mit Einsparungen von bis zu 50 Millionen Pfund, was den Arbeitsplatzabbau von rund 500 Stellen nach sich zieht.

Trotz des Verlustes zahlt man seinen Aktionären die gleiche Dividende wie im Vorjahr aus. Diese beläuft sich auf 10,75 Pence je Aktie. Das momentane Geschäftsjahr 2010/2011 sei in Großbritannien immer noch sehr geschwächt, wie der Thomas-Cook Chef Manny Fontenla-Novoa verlauten ließ. Im restlichen Europa, insbesondere in Skandinavien erhole es sich jedoch wieder.

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