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Schnee und Eis sorgen auch Anfang dieser Woche vielerorts weiter für Verkehrschaos und Unmut bei Reisenden und Pendlern: Flüge werden gestrichen, Fahrbahnen sind vereist und LKW dürfen in NRW die Autobahnen nicht mehr befahren.

Auch diesen Montagmorgen sind Schnee und Eis der Grund für viele enttäuschte und müde Gesichter. Die Fahrbahnen, Autobahnen und sogar Gleise sind durch das Wetter vielfach nicht befahrbar. Dadurch mussten auch heute Nacht wieder viele Urlauber auf dem Flughafen Frankfurt schlafen, weil Flüge storniert oder auf unbestimmte Zeit verschoben wurden, in Nordrhein-Westfalen durften keine LKWs mehr auf die Autobahnen und die wetterbedingt verspäteten Züge und Busse sind vielfach auch noch überfüllt. Am Sonntag hatte die Bahn sogar empfohlen, die wegen des Schnee-Chaos überfüllten Züge nicht mehr zu benutzen.

Am Wochenende war vor allem die Anzahl der gestrichenen Flüge erschreckend und sorgte für viel Frust bei den Wartenden. Aber selbst heute Nacht noch mussten auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol knapp 1.500 Menschen in den Terminals schlafen; in Paris waren es sogar 3.000 Menschen. Auch an Deutschlands größtem Flughafen in Frankfurt sieht es nicht anders aus. Dort wurden die zwei bis dreihundert Menschen, welche die letzte Nacht im Flughafen verbringen mussten, aber durch Clowns aufgeheitert. Dies sorgte zumindest bei vielen Kindern für Ablenkung. Allerdings wurden aber auch heute bereits 292 der geplanten 1.325 Flüge gestrichen und das obwohl die Start- und Landesbahnen, laut Fraport, heute Morgen frei waren. Schuld an den gestrichenen Flügen seien die Destinations-Flughäfen.

Auch auf deutschen Autobahnen und Landstraßen sorgte der Winter für Chaos. Am schlimmsten erwischte es Nordrhein-Westfalen. Dort dürfen aktuell LKWs ab 7,5 Tonnen gar nicht erst auf die Autobahnen auffahren und in manchen Bezirken noch nicht mal auf die Land- und Bundesstraßen. Dies wird sich voraussichtlich, den Wettervorhersagen nach zu urteilen, in den nächsten 3 Tagen auch nicht ändern. Aber auch weiter im Süden, in Frankreich und Luxemburg, wurden ähnliche Fahrverbote ausgesprochen.

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