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Seit dem vergangenen Wochenende gilt in Spanien das neue Anti-Tabak-Gesetz, welches das Rauchen an vielen öffentlichen Orten ausnahmslos verbietet. Dadurch sind von der neuen Regelung auch viele Urlauber betroffen.

Bereits im Jahr 2006 wurde in Spanien ein erstes Anti-Tabak-Gesetz in Kraft gesetzt. Da vor allem viele Gastwirte jedoch in den Ausnahmeregelungen ein Schlupfloch fanden, zeigte sich das Gesetz in der Praxis wenig erfolgreich – es scheiterte bei der Umsetzung. Vergangenen Sonntag nun, fünf Jahre nach Inkrafttreten des ersten Gesetzes, wurde ein weiterer Versuch gestartet. Das neue Anti-Tabak-Gesetz ist eine deutlich verschärfte Fassung des ursprünglichen Gesetzes und untersagt das Rauchen nicht nur in allen geschlossenen öffentlichen Räumen wie Restaurants, Bars, Cafés und Discotheken, sondern darüber hinaus auch an vielen öffentlichen Plätzen unter freiem Himmel. So darf nun beispielsweise in Schulen, in den Krankenhaus-Innenhöfen oder auf Spielplätzen nicht mehr geraucht werden.

Das neue Gesetz hat auch Konsequenzen für Touristen, die in Spanien ihren Urlaub verbringen wollen. Urlauber sind nicht nur während ihres Aufenthaltes von den neuen Regelungen betroffen, sondern bekommen die Auswirkungen bereits am Flughafen zu spüren, denn an allen spanischen Flughäfen herrscht seit dem Wochenende absolutes Rauchverbot. Weiterhin gestattet bleibt das Rauchen aber an Stränden, bei Fußball-Spielen und bei Stierkämpfen, sofern diese unter freiem Himmel stattfinden. Spanien-Urlauber sollten sich unbedingt vor ihrer Reise über die neuen Regelungen informieren, da bei Nichteinhaltung und Verstößen gegen das neue Anti-Tabak-Gesetz mit erheblichen Geldstrafen gerechnet werden muss. Je nach Vergehen liegen diese in einem Bereich von 30 bis 600.000 Euro.

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