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Der Gouverneur von Sharm el Sheikh hat gestern wiederholt die Strände sperren lassen. Der Grund für die Sperrung der Buchten ist erneut die Angst vor Hai-Attacken.

Am vergangenen Mittwoch wurden erneut zahlreiche Haie in der Küstenregion rund um den beliebten Urlaubsort Sharm el Sheikh am Roten Meer gesichtet. Mohammed Schuscha, der Gouverneur der Region Süd-Sinai, hat daraufhin zahlreiche Strandabschnitte sperren lassen. Ausschließlich an sechs Küstenabschnitten ist das Baden und Schnorcheln im Meer noch erlaubt. Geöffnet ist beispielsweise die von Touristen viel besuchte Bucht Naama Bay. Zusätzlich ist in einigen wenigen Abschnitten das Schnorcheln im Meer nur noch unter Aufsicht des Hotelpersonals gestattet. Obwohl Haie in der Regel keine Taucher angreifen, ist auch das Tauchen in den meisten Küstenabschnitten untersagt.

Bereits Anfang Dezember waren zahlreiche Haie in der beliebten Urlaubsregion gesichtet worden. Nachdem eine deutsche Touristin von einem Hai angegriffen und tödlich verletzt worden war, waren die Strände rund um Sharm el Sheikh wochenlang gesperrt. Erst vor ein paar Tagen wurden die Küstenabschnitte wieder für Touristen freigegeben. In Reaktion auf die letzten Hai-Angriffe wurden nur sehr wenige Ägyptenurlaube storniert oder umgebucht. Auch aktuell werden keine größeren Stornierungswünsche erwartet. Grund dafür ist wohl nicht zuletzt, dass nur wenige Reiseveranstalter bei Hai-Angriffen am Urlaubsort eine kostenlose Umbuchung anbieten.

Sharm el Sheikh ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen in Ägypten. Aufgrund der warmen Temperaturen verbringen zahlreiche deutsche Touristen ihren Winterurlaub in dieser Region. Dabei wird Sharm el Sheikh vor allem von Tauchurlaubern wegen der artenreichen Unterwasserwelt gebucht. Aufgrund der Hai-Attacken und den Terroranschlägen in Ägypten werden nun sinkende Urlaubspreise für das Land erwartet.

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