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Die türkische Fluggesellschaft Sun Express baut einen neuen Geschäftssitz in Deutschland auf. Mit drei Boeings des Typs 737-800 startet man am deutschen Markt. Zukünftig möchte man sich durch Erschließung von Marktnischen dauerhaft am deutschen Markt etablieren.

Airline Sun ExpressDie türkische Fluggesellschaft Sun Express möchte mit der Expansion nach Deutschland ein weiteres Standbein aufbauen und versuchen am deutschen Markt Fuß zu fassen. Dafür wird ein neuer Geschäftssitz in Kelsterbach bei Frankfurt eingerichtet. Sun Express ist eine gemeinsame Tochter von Türk Hava Yollari und der Lufthansa.

An den Start geht man zunächst vom Frankfurter Flughafen aus mit drei Maschinen der Marke Boeing 737-800. Im Winter 2011/2012 sollen drei weitere 737 Maschinen hinzukommen und auch von weiteren Flughäfen soll in Zukunft gestartet werden. Für die Zukunft plant man seitens Sun Express ein jährliches Wachstum von 2 Flugzeugen pro Jahr.
Schwerpunktmäßig plant man für die Sommersaison Flüge in die Türkei. In den Wintermonaten möchte man mit dem Flugziel Ägypten ein neues Marktsegment erschließen. Neben Charterflügen werden auch wohl Linienflüge angeboten.

Das deutsche Geschäftsmodell ähnelt dem der türkischen Muttergesellschaft. Neben dem Chartergeschäft ist man hier in den letzten Jahren immer stärker auch in den Linienverkehr gegangen. So fliegt man auch von touristisch kaum erschlossenen Städten wie z.B. Samsun oder Malatya nach Deutschland. Auch gelang der Einstieg in den innertürkischen Linienverkehr, wodurch man sich ein drittes Standbein schaffen konnte. Allein im Jahr 2010 stieg die Zahl der türkischen Inlandspassagiere um 23 Prozent, was verdeutlicht das dieser Markt ein großes Wachstumspotential hat. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass die Airline Ihre Passagieranzahl um 21,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern konnte.

Diese Wachstumsraten verspricht man sich für den deutschen Markt noch nicht. Jedoch will sich Sun Express dauerhaft auf dem deutschen Markt etablieren. Auch verspricht sich der Geschäftsführer Paul Schwaiger, bessere Verkehrsrechte in der EU sowie einfachere Genehmigungsverfahren als auf dem türkischen Markt.

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