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Mit Sondermaschinen holten die Reiseveranstalter in den vergangenen Tagen die restlichen deutschen Urlauber zurück in ihre Heimat. Heute wurde verkündet, dass die große Rückhol-Aktion erfolgreich abgeschlossen sei.

Nachdem die Unruhen in Tunesien in der vergangenen Woche immer stärkere Ausmaße erreichten, konnten die größten Reiseveranstalter in Deutschland heute verkünden, dass die groß angelegten Rückhol-Aktionen für deutsche Urlauber erfolgreich abgeschlossen sind. Größtenteils mit Sonderflügen wurden insgesamt rund 5.000 Tunesien-Urlauber aus dem Staat in Nordafrika zurück in die Heimat geholt. Für die detailliert geplante Aktion der Veranstalter konnten die größten Flughäfen des Landes – in Monastir, Tunis und Enfidha – genutzt werden. Da die Rückhol-Aktion noch erfolgte bevor auch Touristen von den gewalttätigen Unruhen direkt betroffen waren, konnten alle Tunesien-Urlauber unversehrt nach Deutschland zurückkehren.

Aufgrund der politischen Lage, der gewaltsamen Straßenschlachten und Plünderungen, rät das Auswertige Amt gegenwärtig strikt von Reisen nach Tunesien ab. Auch die Reiseveranstalter reagieren und haben aktuell bis zum 21. Januar, bzw. teilweise auch bis zum 24. Januar 2011, alle Flüge in das nordafrikanische Land gestrichen. Allen Urlaubern, deren Tunesien-Aufenthalt noch ansteht, räumen die Veranstalter die Möglichkeit ein den Urlaub kostenlos zu stornieren.

Touristen, die in einer der Sondermaschinen aus Tunesien ausgeflogen wurden und Ihren Urlaub verfrüht abbrechen mussten, müssen lediglich die tatsächlich vor Ort verbrachten Urlaubstage zahlen, nicht aber den gesamten Urlaub. Schadensersatz kann allerdings nicht eingefordert werden. Laut Aussage der Veranstalter haben lediglich einige wenige Deutsche haben die Gelegenheit zur Abreise nicht genutzt und sind auf eigenen Wunsch in Tunesien verblieben. Dabei handelt es sich mehrheitlich um Langzeit-Reisende, die Ihre Rückflüge nun selbst organisieren müssen und in der Zwischenzeit auf ihr eigenes Risiko in Tunesien verbleiben.

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