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Aufgrund des schwachen Euros im letzten Monat des vergangenen Jahres hatten die Schweizer Hoteliers einen Logiernächte-Rückgang von 3,3 Prozent zu verzeichnen. Insgesamt fiel die Bilanz des Jahres 2010 jedoch durchweg positiv aus.

Der Tourismus in der Schweiz ist weiterhin im Aufwind. In 2010 konnte bei den Übernachtungen eine Zunahme 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden – insgesamt wurden rund 36 Millionen Logiernächte in der Hotellerie der Schweiz registriert. Schlechter als im Vorjahr schnitt lediglich der Dezember 2010 ab, in welchem in der Schweiz insgesamt 2,4 Millionen Übernachtungen in den dortigen Hotels gezählt wurden. Das waren rund 80.000 Übernachtungen weniger als im Dezember des Vorjahres. Während die Eidgenossen selbst im eigenen Land öfter im Hotel übernachteten (27.000 Übernachtungen mehr als in 2009 entsprechen einem Plus von 2,6 Prozent), gab es bei ausländischen Gästen einen Rückgang an Übernachtungen (109.000 Übernachtungen kommen einem Minus von 7,4 Prozent gleich).

Der Rückgang an Übernachtungsgästen aus dem Ausland ist nach Meinung der Schweizer Tourismus-Manager vor allen Dingen auf zwei Gründe zurückzuführen: Zum einen ist, im Vergleich zum starken Schweizer Franken, der Kurs des Euro weiterhin äußerst schwach. Dieser tiefe Wechselkurs erkläre den Logiernächte-Rückgang in Schweizer Hotels bezüglich der Reisenden aus Staaten der Eurozone. Für diese Urlauber ist der Schweizer Franken einfach zu stark. Zum anderen seien die Weihnachtsfeiertage ein weiterer Grund für den Übernachtungsrückgang im Dezember. Da diese auf ein Wochenende fielen, lagen sie ungünstig für einen Urlaub über Weihnachten im Hotel. Dafür hätten schlichtweg zu viele Urlaubstage geopfert werden müssen.

Trotz des negativen Dezembers aus 2010 liegt dieser Monat im Mehrjahresvergleich der Logiernächte bei Hoteliers aber noch immer über dem Mittelwert. Zudem wurde nicht in allen Regionen der Schweiz ein Rückgang an Übernachtungen verzeichnet. Die Regionen Zürich und Basel verzeichneten ein Plus von 5,3 bzw. 12 Prozent.

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