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Thailands Regierung versucht mittels drastischer Einschränkungen die thailändischen Korallenriffe zu schützen. Der Tauchtourismus in Thailand muss dadurch starke Einschränkungen in Kauf nehmen.

Die Regierung von Thailand hat entschieden, 18 Tauchplätze in Riffbereichen ab sofort für Tauchgänge zu sperren. Grund dafür ist, dass die Korallenbleiche in den von der Sperrung betroffenen Gebieten mehr als die Hälfte der dortigen Korallen zum Absterben gebracht hat.

Mit diesem drastischen Schritt, der eine Dauer des Tauchverbotes von fünf Jahren umfasst, erhofft man sich, dass sich die Korallenbestände wieder erholen. Auf wenig Gegenliebe stößt diese Maßnahme allerdings bei den betroffenen Tauchresorts, die um ihre Einnahmen fürchten.

Die thailändische Nationalparkverwaltung hat daraufhin angekündigt, die Entwicklung der Riffe in den nächsten Jahren unter eine kontinuierliche Beobachtung zu stellen. Sie stellt in Aussicht, dass eine vorzeitige Wiederzulassung des Tauchbetriebes möglich sei, wenn sich innerhalb der nächsten drei Jahre eine deutliche Erholung der empfindlichen Bestände eingestellt hätte.

Bei Nichtbeachtung des Tauchverbotes sollen empfindliche Strafen erhoben werden. Diese sollen für Taucher, die ihrem Hobby in den gesperrten Gebieten nachgehen, umgerechnet bis zu 250 Euro betragen. Mit diesem Schritt folgt Thailand den Anstrengungen der Regierung Malaysias, die zum Schutz der Korallenriffe bereits im November 2010 einige Gebiete vor der Ostküste für den Zugang von Tauchern gesperrt hat.

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