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Auf Teneriffa wurde ein Öko-Dorf zu Durchführung von Forschungsarbeiten errichtet. Jetzt können auch Touristen die klimaneutralen Häuser mieten.

TeneriffaIm Süden von Teneriffa wurden 25 Ferienhäuser erbaut, deren Kohlendioxid-Bilanz neutral ist. Die sogenannten „Casas Bioclimaticas“ verbrauchen keine Energie, sondern liefern selber welche. Die Ferienhäuser liegen in einem infrastrukturell schlecht erschlossenen Gebiet, in dem sich vor allem viele Windkraftanlagen befinden. Der Grund hierfür ist, dass die Häuser im Rahmen eines Wettbewerbes zum energiebewussten Bau und zur Bewirtschaftung von Wohnhäusern erbaut wurden. Die Elektrizität wird für diese Häuser durch die Sonne und den Wind gewonnen.

Die 25 Häuser sind sehr individuell gestaltet, da für jedes Haus ein anderer Architekt zuständig war. Zum Zeitpunkt der Planung und Errichtung der Häuser war jedoch noch keine touristische Nutzung geplant. Das Projekt erforderte bislang ein finanzielles Volumen von zehn Millionen Euro. Für die wissenschaftlichen Versuche ist es allerdings erforderlich, dass die Häuser bewohnt werden. Hierzu ist jetzt deren Vermietung als Ferienunterkünfte vorgesehen: Bei den Touristen, die die Häuser beziehen sollen, soll es sich um Personen handeln, die nicht nur an Sonne, Strand und Palmen ihre Freude haben, sondern auch während dem Urlaubsaufenthalt einen Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen.

Neben der nachhaltigen und effizienten Nutzung natürlicher Energiequellen fallen die Häuser durch ein hohes Maß an Exklusivität auf, die sich aus der architektonischen Vielfalt und der vorgegebenen Funktionalität herleitet. Alte Techniken, wie etwa die beim Weinanbau auf Lanzarote angewandten, wurden für einige Häuser adaptiert und angepasst. Auch bei den Baustoffen wurde dem Gedanken der Nachhaltigkeit Rechnung getragen. Die hauptsächlich eingesetzten Baumaterialien sind Holz und Stein. Um die fehlende Infrastruktur auszugleichen, werden Serviceleistungen für Selbstversorger angeboten.

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