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Zu Jahresbeginn weichen Urlauber den unruhigen Regionen Nordafrikas aus. Die Nachfrage führt zu erhöhten Preisen, insbesondere auf der Insel Teneriffa.

TeneriffaIm Dezember 2010 waren die Preise für Reisen auf die Kanareninsel Teneriffa noch etwas günstiger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dieser Trend hat sich aber nicht gehalten. Im Januar 2011 war bereits eine Preiserhöhung von knapp acht Prozent zu verzeichnen, im Februar lagen die Preise um 16 Prozent über denen des vergangenen Jahres. Laut dem Urlaubspreis-Barometer des Internetreiseportals HolidayCheck.de war bei Pauschalreisen im Februar 2011 ein Kostenanstieg von 10,9 Prozent zu beobachten. Reisen nach Teneriffa verteuerten sich am stärksten, aber auch auf den anderen spanischen Inseln vor Westafrika zogen die Preise an. So müssen Reisende nach Gran Canaria 10,7 Prozent und nach Fuerteventura 7,1 Prozent mehr bezahlen als 2010. Auch andere Destinationen zeigen in diesem Jahr deutlich höhere Preise. Der Pauschalurlaub in der Türkei kostet 11,8 Prozent und der in Griechenland 5,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Kreta liegt der aktuelle Anstieg bei 6,9 Prozent und in Mallorca bei 11,1 Prozent.

Die Anstiege sind insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Urlauber für die von politischen Unruhen betroffenen nordafrikanischen Länder Tunesien und Ägypten deutlich abnahmen. Die Touristen verlagerten ihren Urlaub überwiegend auf die Kanaren, nach Griechenland und in die Türkei. Seit Ende Februar, nach dem Sturz des Mubarak-Regimes, werden Ziele im Land der Pharaonen wieder verstärkt nachgefragt. Bei den Fernreisezielen zeichnet sich Thailand durch einen hohen Preisanstieg von 17 Prozent aus. Vergleichsweise moderat und unter dem Durchschnitt liegen die Preiserhöhungen für die Dominikanische Republik mit 5,6 Prozent.

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