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Aufgrund des Seebebens und des daraus resultierenden Tsunamis sowie der Vorkommnisse im Kernkraftwerk Fukushima I liegt eine Teilreisewarnung für Japan vor. Deshalb haben mehrere namhafte Reiseveranstalter Reisen nach Japan bis mindestens Ende März abgesagt.

Das Auswärtige Amt empfiehlt von Reisen nach Japan, sofern diese nicht dringend erforderlich sind, abzusehen. Menschen, die sich bereits im Land befinden, wird geraten, so bald wie möglich eben dieses zu verlassen, vor allem, wenn es sich um Familien mit Kindern handelt. Außerdem wird Touristen dringend dazu geraten, den Anweisungen der japanischen Behörden Folge zu leisten, wenn man sich im Krisengebiet befindet.

Wegen der unsicheren und momentan unüberschaubaren Situation haben mehrere große Reiseunternehmen wie beispielsweise Marco Polo Reisen und Studiosus Japan-Reisen bis mindestens Ende März aus ihrem Programm genommen. Die meisten Reiseveranstalter bieten zudem kostenlose Umbuchungen und Stornierungen an, wenn die geplante Abreise vor dem 30. April liegt.

Am elften März ereignete sich vor der Küste der nordjapanischen Insel Honshu ein heftiges Seebeben der Stärke 8,9 auf der Richterskala. Dieses Beben hatte einen verheerenden Tsunami zur Folge, der hohe Schäden verursachte und zahlreiche Menschenleben forderte. Die Stadt Sendai wurde nahezu vollkommen zerstört, doch die Folgen sind auch in Tokyo zu spüren. Hier fällt stundenlang der Strom aus, sodass der öffentliche Nahverkehr zum Erliegen kommt, was in der Millionenmetropole besonders heikel ist. Die Lage in dem Kernkraftwerk Fukushima I ist besonders brisant; dort kam es zu mehreren Explosionen und die drohende Kernschmelze wird immer wahrscheinlicher. Zudem ist die Strahlenbelastung im Umland um ein Vielfaches gestiegen.

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