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Zum luxuriösen Glücksspiel nach Las Vegas in Sibirien lädt die autonome Republik Altai in Russland ein. Gourmetdinner, Sterneköche und Luxuspaläste unter schneebedeckten Berggipfeln mit marmornen Badesuiten laden Spieler zum exklusiven Glücksspiel ans „Ende der Welt“.

GlücksspielNoch ist die russische Exklusivadresse im Bau, was der Region jede Menge neue Arbeitsplätze verschafft. Und das soll nur der Anfang sein. Denn die 30 geplanten Casinos und die 15 Hotelpaläste, die die Gäste aufnehmen sollen, werden auch nach Bauende viele Arbeitsplätze bieten. Das neue Vegas am Rande Sibiriens mit der blumigen Bezeichnung „Sibirische Münze“, in Russisch Sibirskaja Moneta, sollen die Kasinos in Kaliningrad, Asow und Primorje übertrumpfen und vor allem endlich Geld in die Kassen bringen. Denn durch Putins Glücksspielverbot im Jahr 2008 gingen mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze verloren und Altai soll die Kehrtwende sein.

Im Touristzentrum Kaimskoje visioniert der Chef Anatoli Golowatschjow Geld, Prostitution und Mafia zur im Jahr 2012 geplanten Eröffnung des Spieler Mekkas im exklusiv geplanten Sibirskaja Moneta. Weite russische Landschaften mit ewig anmutenden Schneeverwehungen, Wald, Bergen und Wild sowie ein paar Cafés bietet die Kulisse für das ehrgeizige Vorhaben, das in russischer Tradition Moral und Kapital im Großprojekt Glücksspiel unter einen Hut bringen will, gleich welche Widersprüche sich im Land auftun werden. Immerhin lockt das Großprojekt international Investoren aus Hongkong und anderen Richtungen an, die sich allerdings derzeit wenig konkret dazu äußern wollen.

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