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Nach dem erfolgreichen letzten Jahr wird der Tourismus in Deutschland auch in Zukunft weiter wachsen. Die unruhige politische Situation in zahlreichen Reiseländern und Großveranstaltungen in Deutschland lassen diese positive Prognose zu.

Deutschland zählt zu den sichersten Reiseländern. Die Folgen der Naturkatastrophe in Japan mit einer drohenden radioaktiven Verseuchung und die politischen Unruhen in Nordafrika veranlassen viele Urlauber, nicht in dortigen Krisengebieten ihre schönsten Tage des Jahres zu verbringen. Deutschland profitiert davon. Die Ski-Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen, der Eurovision Song Contest im Mai in Düsseldorf und vor allen Dingen die Frauen-Fußball-Weltmeisterschaft im Sommer werden zu weiteren Zuwächsen führen.

Neben Gästen aus Italien und Spanien werden auch Touristen aus Tschechien und Polen erwartet. Aber auch aus Brasilien, Russland, Indien und China werden – je nach dem dortigen Wirtschaftswachstum – Urlauber nach Deutschland reisen.

Schon der Februar ließ aufhorchen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, gab es ein Plus gegenüber Februar 2010 von einem Prozent. Insgesamt wurden mehr als 21 Millionen Übernachtungen gezählt. Alleine 3,8 Millionen mehr Übernachtungen von Ausländern schlagen zu Buche. Mit 17,4 Millionen blieb die Inlands-Zahl konstant. In den ersten beiden Monaten des Jahres stieg der Deutschland-Tourismus sogar um drei Prozent.

So kann es weitergehen. Die Fachleute erwarten für das ganze Jahr ein Plus von bis zu vier Prozent, was 390 Millionen Übernachtungen gleichkomme. Damit nicht genug. Die Führung der Deutschen Zentrale für Tourismus ist auch für die kommenden Jahre sehr zuversichtlich und erwartet gegen 2020 insgesamt jährlich 80 Millionen Übernachtungen.

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