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Deutschland erfreut sich im europäischen Vergleich für die Durchführung von internationalen Tagungen und Kongressen ungebrochener Beliebtheit. Dies geht aus einer aktuellen Erhebung hervor, deren Ergebnisse jetzt von der ICCA (International Congress & Convention Association) bekannt gegeben wurden.

Im Jahre 2010 wurden von internationalen Verbänden 542 Kongresse in Deutschland abgehalten. Diese Zahl liegt deutlich über der, anderer Länder Europas. Nach Deutschland lagen Spanien mit 451 Kongressen und Großbritannien mit 399 auf den nachfolgenden Plätzen der Beliebtheitsskala. Auch im weltweiten Vergleich braucht sich Deutschland nicht zu verstecken, denn international werden nur in den USA noch mehr Veranstaltungen dieser Art durchgeführt als in Deutschland.

Für diese herausragende Platzierung im Vergleich zu anderen Ländern sieh Matthias Schultze, der Geschäftsführer des GCB (German Convention Bureau) mehrere Gründe. So sei hierfür die große Auswahl an Tagungshotels der oberen Kategorie und moderne Kongresszentren ausschlaggebend. Außerdem zeichnen sich nach der Auffassung von Schultze die Kongresse in Deutschland durch ihre innovativen Themen, insbesondere im Bereich umweltrelevanter Problemfelder aus. Ein Blick auf das europäische Ranking der Kongressstädte zeigt die Bundeshauptstadt Berlin, in der es 2010 zu 138 internationalen Kongressen kam, auf dem vierten Platz. Die ersten Plätze werden von Barcelona, Paris und Wien belegt.

Die Studie „Meeting- & Event-Barometer 2011“, die vom GCB vorgelegt wurde, wird durch die Ergebnisse der Erhebung der ICCA bestätigt.

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