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Im Sommer müssen Reisende, die mit dem Auto in den Urlaub fahren, vermehrt mit Staus rechnen. Zudem werden in vielen europäischen Ländern höhere Mautgebühren fällig.

Ende Juli 2011 fangen in den bevölkerungsreichen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen fast gleichzeitig die Sommerferien an, weshalb der ADAC besonders am ersten Ferienwochenende mit erhöhter Staugefahr rechnet. Der ADAC geht davon aus, dass es in diesem Zeitraum etwa 160 Staus auf den deutschen Autobahnen und Bundesstraßen mit einer Gesamtlänge von über 2000 Kilometer geben wird. Im Vergleich zu 2010 bedeute dies eine Steigerung von gut 25 Prozent, so der ADAC-Präsident Peter Meyer und fordert gleichzeitig eine Entzerrung des Ferienbeginns.

Außerdem müssen Reisende, die mit dem Auto oder auch dem Wohnwagen in den Urlaub fahren, dieses Jahr tiefer in die Tasche greifen um die Mautgebühren, die teilweise um bis zu 43 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöht wurden, zu begleichen. In Europa gibt es kein einheitliches Mautsystem, sodass sich die Urlauber im Vorfeld gut über die Bestimmungen in ihrem Reiseziel informieren sollten. In Dänemark und Schweden sind beispielsweise nur die Öresundbrücke und die Storebaeltbrücke gebührenpflichtig, fällig sind hier zwischen 15 und 35 Euro. In den osteuropäischen Ländern wie zum Beispiel Polen ist darauf zu achten, dass Barzahlungen nicht immer akzeptiert werden. Auch in Südeuropa sind viele Autobahnen gebührenpflichtig, für LKW und Wohnmobile gelten oft Staffelpreise. Pauschale Mautgebühren finden sich unter anderem in Mazedonien und in den Niederlanden. In der Schweiz und in Österreich herrscht Vignettenpflicht, in Deutschland werden in Bezug auf die Maut lediglich die LKW-Fahrer zur Kasse gebeten.

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