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Helgoländer hoffen auch zukünftig auf gute Besucherzahlen und entscheiden sich in einer Abstimmung gegen eine Inselvergrößerung.

Die Insel Helgoland liegt rund 70 Kilometer vom Festland entfernt in der Deutschen Bucht. Die einmalige Tier- und Pflanzenwelt auf der Insel, die durch das milde Hochseeklima entstanden ist, begeistert die Urlauber jedes Jahr. Für Übernachtungen steht den Gästen in Kurorten und Heilbädern eine Vielzahl an Unterkünften zur Verfügung.

Einst gab es zwischen der Hauptinsel und der Düne eine natürliche Verbindung. Im Jahr 1720 kam es durch eine Sturmflut zur Zerstörung dieser Verbindung. Seitdem sind die beiden Teile Helgolands voneinander getrennt. In einer Abstimmung konnten die Bewohner der Hochseeinsel am 26. Juni 2011 darüber entscheiden, ob die Inselteile zukünftig wieder eine „feste“ Verbindung erhalten und damit eine größere Landesfläche geschaffen werden soll. Die Mehrheit der Wähler, rund 55 Prozent, entschied sich gegen eine neue Verbindung. Sie sprachen sich dafür aus, dass der typische Charakter der zwei Inseln Helgolands erhalten werden soll.

Zwar gab es Hoffnungen, dass Helgoland durch eine Verbindung seiner beiden Inseln einen Aufschwung des Tourismus erleben würde. Doch kann sich Helgoland auch mit zwei Inseln nicht über fehlende Gäste beklagen. Innerhalb der letzten vier Jahre stieg die Zahl der Gäste um rund 30 Prozent. Im Zeitraum Januar bis April 2011 übernachteten 22,5 Prozent mehr Urlauber auf Helgoland als in den ersten vier Monaten des Jahres 2010. Des Weiteren gibt es seit 20. Mai 2011 eine Fährverbindung von Helgoland nach Bremerhaven, die Restaurants und Geschäfte auf mehr Gäste hoffen lässt.

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