· Kein Kommentar · Geschrieben von:

Wenn der Papst Ende des Monats September Deutschland besucht, freuen sich nicht nur katholische Gläubige über den hohen Besuch. Die Knappheit an Hotelzimmern zeigt, dass viele Besucher für kräftige Einnahmen in den Städten sorgen werden.

Der Besuch des Papstes Benedikt XVI. in Deutschland wirft bereits seine Schatten voraus. Vom 22. bis 25. September wird das Oberhaupt der katholischen Kirche in seine alte Heimat Deutschland zurückkehren. Aus dem ganzen Land werden Katholiken diese seltene Gelegenheit wahrnehmen, um eine der Messen beim Papstbesuch vor Ort zu verfolgen.

Ein gutes Indiz für die zu erwartenden Besucherzahlen sind die Buchungen der Hotelzimmer. In Erfurt sind die Hotels inzwischen fast komplett ausgebucht. Selbst das Umfeld der Stadt profitiert durch die vielen Übernachtungsgäste von der Begeisterung um den Papstbesuch. Ebenfalls beinahe ausgebucht sind die Hotelzimmer ganz im Südwesten der Republik in Freiburg. Die Stadt erhofft sich nicht nur durch die vielen Besucher selbst Mehreinnahmen, sondern nebenher einen werbewirksamen Effekt durch die Aufmerksamkeit, die der Stadt und ihrer schönen Umgebung am Ausläufer des Schwarzwaldes zuteil wird. Die Hauptstadt Berlin hingegen ist für solche Großevents naturgemäß besser gerüstet. Der Besuch spült jedoch auch Berlin erwartungsgemäß etwa 50.000 Besucher mehr in die Stadt als normalerweise im September. Mit 450.000 Besuchern täglich ist der Monat September auch ohne Papstbesuch derjenige mit den meisten Übernachtungen. Die zusätzlichen Gäste bescheren in erster Linie der Hotelbranche ein Einnahmeplus. In Berlin rechnet man mit zusätzlichen Einnahmen von ca. 10 Millionen Euro durch den hohen Besuch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.