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Die liebsten Urlaubsziele liegen für viele Mitteleuropäer immer noch in sonnenverwöhnten Regionen. Das Sonnenbad am Strand, die Wanderungen durch die Natur oder auch die Sightseeingtour bereiten einem mehr Freude, wenn das Wetter und die Temperaturen stimmen.
Gerade wenn in der Heimat Regen und Wolken den Alltag bestimmen, sollte im Urlaub die Sonne mit Vorsicht genossen werden. Eine Sonnenschutzcreme mit einem bestimmten Lichtschutzfaktor darf dementsprechend in keiner Reisetasche fehlen.

Der Lichtschutzfaktor

Der Lichtschutzfaktor – auch geläufig unter seinem Akronym LSF – trifft eine Aussage darüber, wie stark und lange Sonnencremes vor der UV-Strahlung der Sonne schützen. Genauer gesagt gibt er an, wie lange man sich direkter Sonneneinstrahlung aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand davon zu tragen. Es gibt Sonnencremes mit verschiedenen Intensitätsstufen, welche vom Basisschutz bis zu ultra-hohen Schutz reichen. Der geringste LSF beträgt dabei 2, der höchste Schutz wird mit LSF 50+ angegeben. Die genaue Schutzdauer kann dabei nur mithilfe des Wissens über den eigenen Hauttyp ermittelt werden.

Insgesamt unterscheidet man sechs verschiedene Hauttypen, welche jeweils anderen Schutz benötigen. Am empfindlichsten ist dabei Hauttyp 1 – auch keltischer Hauttyp genannt – welcher sich durch eine sehr helle Hautfarbe und blonde oder rote Haarfarbe auszeichnet. Neben einer hellen Augenfarbe ist er auch durch viele Sommersprossen gekennzeichnet und kriegt anstelle von Sonnenbräune meist nur Sommersprossen. Seine Haut hat eine Eigenschutzzeit von höchstens zehn Minuten. Als Durchschnittstyp kann Hauttyp 3 erwähnt werden. Dieser stellt eine Mischung zwischen den empfindlichen Hauttypen 1 und 2, und den dunkleren Hauttypen 4 bis 6 dar. Er zeichnet sich durch dunklere Haare und eine minimal gebräunte Hautfarbe aus. Er kann bis zu 30 Minuten ein Sonnenbad nehmen, ohne Angst vor einem Sonnenbrand zu haben. Die Hauttypen 4 bis 6 – also der mediterrane, der dunkle und der schwarze Hauttyp sind am unempfindlichsten. Sie zeichnen sich durch dunkle Augenfarben und Haarfarben aus und haben eine von Natur aus gebräunte Hautfarbe. Dementsprechend kann beispielsweise der schwarze Hauttyp über 90 Minuten in der Sonne verweilen, ohne dass er sich mit Sonnencremes schützen muss.

Der richtige Lichtschutzfaktor für den Hauttyp

Weiß man nun, zu welchem Hauttyp man gehört, kann man die passende Sonnencreme auswählen und die Zeit ausrechnen, wie lange eine Sonnencreme Schutz bietet: Hierfür wird die Eigenschutzzeit der Haut mit dem Lichtschutzfaktor multipliziert. Der Mischtyp hat beispielsweise eine Eigenschutzzeit von 30 Minuten. Benutzt er nun eine Sonnencreme mit LSF 10 kann er sich 300 Minuten gefahrlos in der Sonne aufhalten.

Selbst wenn man Cremes mit LSF 50 benutzt, freut sich die Haut trotzdem immer über Schutz spendenden Schatten. Wenn man also in sonnenverwöhnte Regionen fährt, sollte man stets die eigene Gesundheit im Hinterkopf behalten und vielleicht das eine oder andere Mal den Urlaub im sicheren Schatten unter einem Sonnenschirm genießen. Beim Mittagessen oder auch am Strand sollte man den Schutz unter Sonnenschirmen suchen.

Weitere Informationen zum Sonnenschutz und auch zum Sonnenschirm finden Sie hier.

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