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Eine pulsierende Stadt mit interessanter Geschichte, moderner Architektur, einer tollen Küstenlage, Shoppingmöglichkeiten für jeden Geschmack, unzähligen Pubs und sympathischen Einwohnern – auf nach Irland, auf nach Dublin!

Must See

Die irische Metropole begeistert jährlich tausende von Besuchern mit seinen abwechslungsreichen Sehenswürdigkeiten. Neben dem Dubliner Castle, der St. Patrick´s Cathedral oder der ältesten Universität Irlands, bietet Dublin viele weitere sehenswerte Ecken.

Eine davon ist Temple Bar. Dabei handelt es sich nicht etwa um eine Kneipe, obwohl der Name dies durchaus vermuten lässt. Temple Bar ist ein altes Stadtviertel Dublins, welches mit seinen verwinkelten Gassen und seinem einzigartigen Charme jeden Besucher verzaubert. Gleichzeitig ist es das Kulturviertel Dublins, somit findet man hier Künstler aller Art – Fotografen, Maler, Filmarchive oder Schauspielschulen.  Doch obwohl es in Temple Bar zahlreiche Pubs und Restaurants gibt, lohnt es sich für einen Drink oder ein Abendessen eine andere Location zu suchen, da sich die Preise im Stadtviertel zunehmend den Touristen angepasst haben und entsprechend überteuert sind.

Ein weiteres „Must See“ und Wahrzeichen der Stadt ist die „Half Penny Bridge„. Sie verbindet das Stadtviertel „Temple Bar“ (Südseite) mit den Einkaufsstraßen rund um die „Henry Street“ auf der Nordseite. Die „Half Penny Bridge“ liegt sehr zentral und nah an der Innenstadt. Die Brücke wurde im Jahre 1816 erbaut und trägt ihren Namen aufgrund der damaligen Maut, denn damals musste jeder, der die Brücke überqueren wollte einen halben Penny zahlen. Heute ist das Überqueren der Brücke selbstverständlich kostenfrei.

Ebenfalls ein „Must See“ Dublins ist der „Liffey„, ein Fluss, der mitten durch Dublin fließt. Er trennt den ärmeren Norden von dem reichen Süden. Doch durch die ansteigenden Immobilienpreise kommt auch der Norden immer mehr in den Trend und wird mit neuen Bauten bestückt.

Eine der prächtigsten Bauten Dublins befindet sich direkt am Ufer des „Liffey“, das „Customer House„. Es wurde 1791 von den Briten als Zollhaus errichtet. 1921 wurde der Bau durch ein Feuer fast komplett vernichtet, doch es wurde restauriert und strahlt auf das klare Wasser der „Liffey“.

Kulinarische Highlights

Zu den kulinarischen Highlights Irlands gehört in jedem Fall das Nationalgetränk  „Guinness„, dass wohl bekannteste irische Bier der Welt. Ist man in Dublin, ist ein Besuch des „Guinness Storehouse“ ein Muss. Das Storehaus ist in einem einzigartigen Bau untergebracht. Die Bauweise erinnert sehr stark an ein fünf stöckiges Pintglass.

Frische, asiatische Küche bietet das Neon. Bestellt und bezahlt wird an der Theke und gegessen in hellem, modernem Ambiente und zu moderaten Preisen.

Kuchen, Cookies, Cupcakes, Frühstück und eine charmante Atmosphäre – „The Cake Cafe Dublin“ im Daintree Building am Pleasants Place ist nicht ganz leicht zu finden, aber die hausgemachten Leckereien lohnen die Suche.

Shopping

Für eine interessante und ereignisreiche Shopping-Tour ist die Einkaufsmeile „Grafton Street“ unbedingt zu empfehlen. Die Straße im Dubliner Osten bietet neben den zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten imposante Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert und versprüht somit einen einzigartigen Charme. Die Grafton Street führt vom St. Stephen’s Green im Süden bis hin zum Trinity College im Norden und verbindet somit zwei der wichtiges Stadtteile. Vielleicht ist sie gerade deswegen eine der meist besuchten Straßen Dublins. Bekannte Geschäfte in der Grafton Street sind z.B. der „Brown Thomas Department Store“ oder „Marks and Spencer

Ein toller Tipp für alle Flohmarkt-Liebhaber ist der Mingle-Market im südlichen Teil der Stadt. Der Markt findet jeden zweiten Sonntag statt und bietet neben Schmuck, Büchern und extravaganten Kleidungsstücken auch ein tolles musikalisches Rahmenprogramm und leckeres Essen.

Ruhe-Oasen

Eine Ruhe-Oase in Mitten der Großstadt bietet der „Phoenix Park„. Einheimische sowie Urlauber besuchen die grüne Lunge der irischen Metropole täglich. Der Park ist mit einer Größe von 8 Quadratkilometern nicht nur Irlands größter Park, sondern auch der größte Stadtpark weltweit. Neben Grünanlagen bietet der „Phoenix Park“ einen Zoo und freilaufende Rehe und Hirsche. An ausgewählten Tagen finden außerdem Konzerte der verschiedensten Musikrichtungen statt.

Eine weitere Sehenswürdigkeit aber auch Ruhe-Oase stellt der „St. Stephen´s Green“ Park dar. Dieser ist besonders nach Shopping-Touren beliebt. Denn er befindet sich in unmittelbarer Nähe zu einer der beliebtesten Einkaufsstraßen Dublins, der Grafton Street. Ebenfalls befindet sich in dem Park das ehemalige Haus der Familie Guinness, welches heute von dem Außenministerium genutzt wird. Besonders beliebt ist der Park in den Sommermonaten, wenn kostenlose Theateraufführungen und Konzerte aufgeführt werden.

Weniger bekannt aber ebenfalls eine grüne Oase mitten in der Stadt ist der Iveagh Gardens in der Clonmel Street. Schön angelegte Grünflächen, Brunnen und Fontänen und ein Rosengarten bieten den perfekten Rahmen für eine kleine Alltagsflucht.

Rumkommen

Eine fantastische Tour um Dublin mal etwas anders zu entdecken stellt das „National Museum“ dar. Es ist nicht wie üblich in einem Haus untergebracht, sondern verteilt sich auf fünf verschiedene Standtorte in der ganzen Stadt. Es werden verschiedene Ausstellungen geboten, von Kunst über Archäologie bis hin zur National Geschichte Irlands. Die Ausstellungen verteilen sich auf vier Gebäude in der Kildare Street, Collins Barracks, Turlough Park und Merrion Street. Es besteht somit die Möglichkeit ein Museumsbesuch mal etwas anders zu verbringen.

Zu empfehlen wenn man in wenig Zeit möglichst viel von Dublin sehen möchte ist die „Hop on – Hop off“ Bustour. Der Bus fährt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Dublins an und an jeder Station besteht die Möglichkeit auszusteigen und die verschiedenen Museen, Bauten oder Restaurants zu besuchen. Besonders zu empfehlen ist „Kilmainham Jail/Gaol“, dort befindet man sich in Mitten der Geschichte Dublins.

Ausgehen

Möchte man in Dublin ausgehen, bieten sich selbstverständlich vorrangig die landestypischen Pubs an. Einer der bekanntesten und beliebtesten Pubs ist der „The stag’s head„. Dieser Pub befindet sich in direkter Nähe zum Trinitiy College und begeistert mit einem einzigartigen viktorianischen Ambiente. Der Pub diente bereits zahlreichen Filmen als Kulisse und wird ebenfalls in der Werbung von „Guinness“ gezeigt. Nach den neuen Rauchergesetzen Irlands ist auch das Rauchen in den Pubs strengstens untersagt, allerdings bieten viele Einrichtungen die Möglichkeit in einem beheizten Hinterhof zu rauchen. In der Regel sind die Pubs bis 01:00 Uhr nachts geöffnet, ab 00:30 Uhr gibt es die letzte Runde.

Ein toller Pub für die Sommermonate ist der Ryan’s Pub (Beggar’s Bush)in der Haddington Road, denn dort kann man in den wärmeren Monaten auch schön draußen sitzen.

Eine günstige und dennoch äußerst stilvolle Alternative zu den gängigen Pubs der Stadt, ist ein Besuch in der Library Bar, der Hotelbar des Central Hotel in der Exchequer Street. Dunkle Holzböden, schwere Vorhänge, pompöse Sessel und Sofas in dunklem rot, gut bestückte Bücherregale und eine Feuerstelle schaffen ein elegantes und dennoch nicht verstaubtes Wohlfühl-Ambiente.

Aber auch an Nachtclubs fehlt es Dublin nicht. Einer dieser wäre zum Beispiel  der Nachtclub „Lillie‘s Borderllo„. Er ist preislich gehobener und bietet auf verschiedenen Tanzflächen von R&B über Hip Hop bis hin zu Black Music. Verschiedene DJ’s führen die Gäste mit interessanten Musikmischungen durch die Nacht, bis in den frühen Morgen.

Auf keinen Fall…

Wenn es sich vermeiden lässt und man ohnehin nicht an den Linksverkehr gewöhnt ist, kann man sich sehr viel Stress ersparen indem man den Mietwagen stehen lässt und die Stadt und Sehenswürdigkeiten zu Fuß erkundet. Zumal der Dubliner Verkehr chaotisch und Parklätze rar sind.

Insider Tipp

Ein Insider Tipp ist in jedem Fall der Besuch des Strandes in Sandymount. Man vermutet es nicht, aber auch Dublin liegt am Meer und bietet einen wunderschönen Strand mit Yucca Palmen. Da es in Dublin nie richtig kalt und auch nie richtig warm ist, wachsen und gedeihen die Pflanzen hier an der Strandpromenade. Mit dem nahegelegenen Hafen bietet Sandymount eine abwechslungsreiche, vielleicht nicht erwartete Sehenswürdigkeit.

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