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Berlin ist zu recht eine der angesagtesten Städte in Europa. Kaum eine andere Millionen Metropole macht Geschichte spürbar und vereint gleichzeitig Kultur, Kreativität, Fashion & Lifestyle und ein aufregendes Nachtleben.

Must See

Berlins Sehenswürdigkeiten verteilen sich auf die komplette Stadt. Neben dem Regierungsviertel, mit dem Reichstagsgebäude und dem Bundeskanzleramt, gibt es viele historische Stätten in Ost- und Westberlin. Viele Sehenswürdigkeiten können leicht zu Fuß bei einem Rundgang erreicht und besichtigt werden. So kann man beispielsweise bei einem Spaziergang den Reichstag, das Brandenburger Tor, den Checkpoint Charlie, den Fernsehturm auf dem Alexander Platz und das Holocaust-Mahnmal besichtigen. Tipp: die Buslinie 101 fährt fast dieselbe Route wie die meisten Sightseeing-Busse und ist daher eine günstige, bequeme und flexible Alternative, um sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt anzusehen.

Bequem mit dem Schiff kann man Berlin von der Spree aus besichtigen. Verschieden Routen führen an interessanten Plätzen und Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel, der Museumsinsel oder dem Berliner Dom vorbei.

Film-Fans sollten auf jeden Fall einen Besuch in die nahgelegenen Babelsberger Filmstudios einplanen. Neben den Schauplätzen von „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ gibt es hier viel zu sehen und zu erleben.

Rumkommen

U-Bahn, S-Bahn, Straßenbahn und Busse durchqueren die Stadt und verbinden alle Stadtteile miteinander. Knotenpunkte, wie beispielsweise der Alexanderplatz, das Ostkreuz oder der Zoologische Garten, bieten Umsteigemöglichkeiten zu sämtlichen anderen Linien oder Verkehrsmitteln. U-Bahnen fahren unter der Woche in der Regel bis 1 Uhr nachts, am Wochenende rund um die Uhr. Alternativ gibt es für Nachtschwärmer die Nachtbusse.

Dank zahlreicher Parkhäuser in sämtlichen Bezirken der Stadt, ist auch die Anreise mit dem Auto problemlos möglich, lediglich zu Rushhour sollte man Geduld und Zeit mitbringen.

Kulinarische Highlights

Berlin ist bekannt für seine Currywurst. Ein Besuch in der kultigen Imbissbude „Curry 36“ am Mehringsdamm sollte man daher nicht verpassen.

Mit gut bürgerliche Küche und wunderschönem Biergarten lockt die Restauration Tucholsky an der Torstraße. Der gute Ruf hat sich bereits so weit verbreitet, dass die Speisekarte auch in Japanisch erhältlich ist.

Wer gut und günstig essen gehen möchte, der sollte sich im Stadtteil Friedrichshain umschauen. Hier  findet man italienische, griechische, türkische Restaurants und vieles mehr zu kleinen Preisen.

Zum Frühstücken geht man am besten in das Café Bravo in der Augustastraße. Eine große Auswahl an Frühstücken, vom schweizer Birchermüsli, über amerikanische Pancakes, bis hin zu Obst oder Vanillequark genießt man im überdachten Innenhof in angenehmer Atmosphäre. Und auch das Café Schmück am Schlesischen Tor bietet leckeres Frühstück in gemütlicher Atmosphäre. Bunt zusammen gewürfelte Möbel, farbige Wände und herzliche Mitarbeiter machen das Café zu etwas ganz Besonderem. Und apropos besonders: im Café Schmück findet man einen kleinen Second Hand Shop zum Stöbern.

Etwas feiner und mit fantastischer Aussicht frühstückt man im Dachgartenrestaurant Käfer im Deutschen Bundestag. Hier muss auf jeden Fall vorab reserviert werden, denn die Plätze im weltweit einzigen Café im Regierungsgebäude sind gefragt. Gereicht werden regionale Produkte auf gehobenem Niveau zubereitet, die dementsprechend etwas hochpreisiger sind.

Zum Verschnaufen nach einem Stadtbummel, bietet das Café Anna Blume im Bezirk Prenzlauer Berg eine wunderbare Atmosphäre. Neben einem großen Frühstücksangebot gibt es hier köstliche Kuchen und täglich frische Gerichte.

Ausgehen

Auch zum Feiern ist man in Friesrichshain gut aufgehoben. Viele Bars und Kneipen befinden sich nahe des Boxhagener Platzes. Wer auf Techno Beats steht ist in der „künstlichen Beatmung“ gut aufgehoben. Nachdem man den futuristischen Eingang passiert hat, erwarten die Gäste gemütliche Couches zum fläzen.

Kreuzberger Nächte sind lang, besangen schon die „Gebrüder Blattschuss“ und das Motto gilt immer noch! Kneipen und Bars mit originellen Namen wie „Farbfernseher„, „Schatzi“ oder „My Name is Barbarella“ sorgen für eine bunte Vielfalt und große Auswahl an Unterhaltung  in dem Berliner Bezirk.

Im Bezirk Charlottenburg feiert man in schwindelnder Höhe. Die PURO Sky Lounge befindet sich im 20. Stock des Europacenters und bietet, neben dem fantastischen Ausblick über Berlin, ein stilvolles Ambiente, in dem sich auch manche Prominente blicken lassen.

Shopping

Da Berlin keine klassische Innenstadt mit Fußgängerzonen hat, wie in den meisten deutschen Städten, verteilen sich die Einkaufsmöglichkeiten über die einzelnen Bezirke.

Am Alexanderplatz haben sich einige Kaufhausketten und Multimediageschäfte niedergelassen. Exklusiver kauft man auf dem Kurfürsten Damm. Die Berliner Prachtstraße ist gesäumt von Boutiquen und kleinen Geschäften. Ab dem Übergang zur Tauentzienerstraße wird es kommerzieller mit Modeketten, wie H&M, Zara, oder Esprit. Am Ende der Straße befindet sich das berühmte KaDeWe, das Kaufhaus des Westens. Bekannt ist dies vor allem wegen seiner gigantischen Feinkostabteilung.

Ein buntes Potpourri an Geschäften findet man in der Schönhauser Allee im Stadtteil Prenzlauer Berg. Hier reihen sich kleine Modegeschäfte an Obst- und Gemüsehändlern und Szeneläden, an Imbissbuden. Die gängigen Modeketten findet man in den Schönhauser Allee Arcaden.

Berlin ist zudem ein Paradies für Liebhaber von Secondhand Läden. Wer auf der Suche nach einzigartigen Schätzen und Vintage-Mode ist wird zum Beispiel in der „Garage“ oder im „Made in Berlin“ fündig und kann stundenlang Stöbern und anprobieren. Tipp: Mittwochs zwischen 11 Uhr und 13 Uhr ist Happy Hour in der „Garage“ und die Seconhand Schnäppchen werden noch günstiger.

Allerlei Schmuck, Mode, Bücher, Schallplatten und vieles mehr bieten auch die Berliner Flohmärkte. Einer der größten ist der Flohmarkt am Mauerpark, der Sonntags stattfindet und stets gut besucht ist. Kleiner und ruhiger geht es auf dem „Nowkölln Flohmarkt“ in Neukölln zu. Hier findet man jeden dritten Sonntag im Monat zum einen Künstler und Kreative, die hippe und moderne Produkte verkaufen und gleichzeitig typische Flohmarktstände mit unterschiedlichem Krimskrams.

Ruhe-Oasen

Wie wäre es mit einer kleinen Wanderung vorbei an Feldern, Biotopen und dennoch mit Berliner Flair? Der Mauerweg ist von der Innenstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und führt entlang der ehemaligen Berliner Mauer. Je nach Lust, Laune und Zeit kann der Spaziergang ausgedehnt werden. Empfehlenswert ist aber vor allem der 15 Kilometer lange Abschnitt, der vom Checkpoint Charlie bis zum Mauerpark führt.

Einfach die Seele baumeln lassen und Ruhe genießen kann man am Wannsee. Ein Strandbad lädt im Sommer zum Sonnen und Baden ein. Wer sich sportlich betätigen möchte kann mit dem Fahrrad um den See fahren oder mit dem Boot den See erkunden. Alternativ kann man mit einem der Schiffe einen Ausflug nach Potsdam oder auf die Pfaueninsel machen.

Der Tiergarten im Herzen der Stadt bietet viel Platz zum Entspannen und Relaxen. Die großen Wiesenflächen bieten Platz zum Picknicken, lesen oder Sonnen.

Auf keinen Fall…

… sollte man in den Sommermonaten in einem der Parks grillen, denn in Berlin herrscht allgemeines Grillverbot in öffentlichen Parks. Es gibt es extra ausgewiesene Plätze und Parks in den das Barbecue abhalten darf. Ein Verstoß gegen das Grillverbot wird mit einer Geldbuße von bis zu 1000,-€ bestraft!

Insider-Tipp

Ein Badevergnügen der anderen Art bietet im Sommer das Badeschiff auf der Spree. Hier kann man mitten auf dem Fluss schwimmen, sonnen, oder einfach bei einem kühlen Drink an der Bar entspannen. Das Badeschiff liegt an der Arena Berlin an einem Sandstrand mit Open Air Bar.

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