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Frankfurt am Main hat touristisch gesehen einiges zu bieten, wie unser Pocket-Reiseführer für die Mainmetropole beweist.

Must See

Die Banken und Hochhäuser von „Mainhattan“ sind markant für das Stadtbild und formen die in Deutschland einzigartige Skyline. Im Bankenviertel haben sich die meisten großen Banken und auch die Europäische Zentralbank angesiedelt. Wobei die EZB in Naher Zukunft einen neuen Standort bezieht. Ein beliebtes Fotomotiv ist das Euro-Denkmal direkt am Willy Brand Platz. Einen fantastischen Blick über das Bankenviertel und Frankfurt hat man von der Aussichtsterrasse oder dem Restaurant des „Maintower“ aus.

Nicht weit vom Bankenviertel entfernt befindet sich am Opernplatz die Alte Oper. Das imposante Gebäude ist heute Veranstaltungsort von Konzerten und Veranstaltungen und am Abend wunderschön beleuchtet.

Die Altstadt befindet sich rund um den Römer und nahe dem Main. Sehenswert sind außerdem der Kaiserdom und die Paulskirche.

Das Mainufer ist bei Touristen und Einwohnern gleichermaßen beliebt, vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten. Hier kann man nicht nur gemütlich am Wasser sitzen und picknicken, sondern auch Spaziergänge und Radtouren machen. Zudem reihen sich am sogenannten Museumsufer zahlreiche interessante und sehr unterschiedliche Museen aneinander, u.a. das Deutsche Filmmuseum, das Architekturmuseum oder das Städelmuseum.

Ein Spaziergang über den „Eisernen Steg“ lohnt sich in jedem Fall, denn von der Brücke aus hat meinen einen tollen Blick auf die Skyline. Die Fußgängerbrücke verbindet den Römerberg mit dem beliebten Stadtteil Sachsenhausen.

Rumkommen

Natürlich gibt es in Frankfurt ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz. Die S-Bahnen, U-Bahnen, Busse und Trambahnen der RMV bringen einen schnell überall hin. Zudem verkehren die Nachtbusse jede Nacht ab 1.30 Uhr. Zentraler Startpunkt ist die Konstablerwache.

Viele der Sehenswürdigkeiten kann man allerdings auch zu Fuß erkunden, denn gerade in der Innenstadt sind die Wege kurz und eine Fahrt mit der U-Bahn überflüssig.

Kulinarische Highlights

Typisch für Frankfurt sind „Ebbelwoi“ (Apfelwein), Grüne Soße und Handkäs. Vor allem der Stadtteil Alt-Sachsenhause ist für seine Apfelwein-Kneipen bekannt.

Aber auch abseits der hessischen Küche hat Frankfurt kulinarisch einiges zu bieten. Essen gehen kann man zum Beispiel im „Buzzano„, im „Bombay Palace„, im „Zarges“ oder im „The Black Bulls„.

Ein beliebtes Plätzchen, um den Sommer zu genießen, ist das „Main Café“ an der Untermainbrücke und direkt am Mainufer. Neben kühlen Getränken werden hier auch kleine Snacks und Liegestühle zum Verleih angeboten. Mit Blick auf die Skyline kann man so den Tag bzw. Abend genießen.

Gemütlich Kaffeetrinken kann man beispielsweise im „Maison du Pain“ im Oederweg oder in Sachsenhausen. Dort erwarten einen allerlei französische Leckereien und französisches Flair. Auch in der Schweizerstraße in Sachsenhausen reihen sich viele hübsche Cafés aneinander.

Ein besonders leckeres Highlight ist der kleine Cupcake-Laden „We love Cupcakes“ in der Gartenstraße.

Ausgehen

Wer ausgehen, tanzen und feiern möchte, hat in der Frankfurter Innenstadt mehrere Möglichkeiten. Direkt am Willy Brand Platz befindet sich das „Living„. Hier kann auch unter der Woche gefeiert werden. Zum Beispiel bei der Afterworkparty am Mittwoch oder bei der monatlichen Salsaparties. Der Salsaclub schlechthin ist der Latinpalace Chango, in der Münchner Straße im Bahnhofsviertel.

Hoch hinaus geht’s im „Club 101“ im Japantower. In 101 Metern Höhe und mit traumhaften Blick über die Stadt, kann hier bis zum Morgen gefeiert werden. Aber Achtung: Man muss früh dort sein oder sich auf eine lange Schlange gefasst machen.

Keine Lust auf Highheels, Hemd und schicke Schuhe? Unkompliziert und ohne Dresscode kann man in der Baatschkapp feiern. Die Location befindet sich am S-Bahnhof Eschersheim und ist von der Innenstadt in ca. 15 Minuten erreichbar. Hier findet nicht nur die legendäre 90er Jahre Party statt, sondern auch regelmäßig Konzerte.

Perfekt für Barhopping oder einen Pubcrawl ist das Ausgeh- und Partyviertel Alt-Sachsenhausen. In der Klappergasse und Kleinen Rittergasse finden Feierlustige zahlreiche Bars, Kneipen und Clubs, wie beispielsweise das „Klapper 33„, das „Hooters“  oder den Irish Pub.

Shopping

Was man in Frankfurt tatsächlich sehr gut kann, ist shoppen bis die Kreditkarte glüht. Auf der Zeil, der Haupteinkaufsstraße in der Frankfurter Innenstadt und beliebtesten  Einkaufsstraße Deutschlands, findet man alle bekannten Bekleidungs- und Schuhläden. Darüber hinaus hat die Mainmetropole aber noch einige seltene Shopping-Highlights zu bieten, wie beispielsweise die amerikanischen Modeketten Urban Outfitters und Hollister sowie das spanische Modelabel Bershka und Primark.

Die Modeboutiquen der großen Designer findet man in der Goethestraße, nur wenige Minuten von der Hauptwache entfernt. Hier reihen sich Burberry und Louis Vuitton neben Hermes und Tiffany&co ein. Die Paralellstraße zur Goethestraße ist die „Freßgass„. Diese hat Ihren Namen nicht ohne Grund: zahlreiche Coffeshops, Restaurants, Bäckereien und Cafés reihen sich hier aneinander.

Zwei weitere Shoppingerlebnisse sind das Nordwestzentrum und Hessencenter, beide etwas außerhalb des Zentrums.

Ruhe-Oasen

Wer sich mitten im Großstadtdschungel ein bisschen Ruhe gönnen möchte, sollte dem Palmengarten einen Besuch abstatten. Die liebevoll angelegten Gärten und Parkanlagen sowie verschiedene Gewächshäuser sind wunderschön anzusehen.

Entspannung und Ruhe findet man zudem im Frankfurter Stadtwald, der Taunusanlage, dem Grüneburgpark und der Nizza-Anlage direkt am Main.

Auf keinen Fall…

…sollte man sich samstags auf die Zeil begeben um zu shoppen. Es sei denn man viel Zeit und Geduld.

Insider-Tipp

Die etwas andere Sightseeing-Tour erlebt man bei einer Fahrt mit dem „Ebbelwei-Express„. Die bunt bemalte Straßenbahn führt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei und dauert ca. eine Stunde. Start und Endpunkt sind am Frankfurter Zoo. Im Fahrpreis enthalten ist eine Flasche des berühmten Apfelweins oder wahlweise Apfelsaft oder Wasser, sowie eine Tüte Brezeln und natürlich jede Menge Spaß.

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