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Die Elbe teilt Dresden in zwei Teile – westlich des Elbufers findet man die historische Altstadt, während sich östlich die Neustadt entwickelt hat. Beide Stadtteile bieten zahlreiche Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten.

Must See

Ein Must See ist auf jeden Fall die Dresdener Altstadt. Die meisten Gebäude stammen aus dem Anfang des 19. Jh. und sind in der Renaissance und damit im barocken Stil erbaut worden. Besonders empfehlenswert ist die Besichtigung der „Frauenkirche“. Sie wurde im 18. Jh. von dem Architekten Georg Bähr erbaut und diente damals wie auch heute als Wahrzeichen zur Toleranz und Frieden. Geführte Rundgänge und Audioguides sind gegen Gebühren vor Ort buchbar.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die „Semperoper“, die von Gottfried Semper erbaut und im zweiten Weltkrieg durch die Alliierten zerstört wurde. Nach ihrem Wideraufbau im Jahre 1985 finden dort heute noch Opern, Konzerte, Führungen und der alljährliche „Semperopern-Ball“ statt.

Die sächsische Metropole verfügt über einige weitere Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise den „Zwinger“, eines der bedeutendsten Spätbarockbauten. Mit seinem „Kronentor“ gilt er als Wahrzeichen der Stadt Dresden. Vorgelagert findet man den großzügigen Festspielplatz. Bedeutende Porzellan- und Kunstsammlungen, wie z.B. der „Alte Meister“ und die „Rüstkammer“ sind heute im Zwinger untergebracht.

Historisches Zentrum der Dresdener Neustadt bildet die „Dreikönigskirche“. Der 87,5 m hohe Turm wurde erstmals 1732 erbaut. Nach mehrmaliger Zerstörung wurde sie 1990 das letzte Mal wiedererbaut. Zwischen 1990 und 1992 wurde das Gebäude als Sitz der sächsischen Landesregierung genutzt – Besichtigungen sind aber selbstverständlich möglich.

Rumkommen

Für Besucher der Stadt Dresden empfiehlt sich der Kauf einer „Dresden Card“. Mit dieser können alle öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Unter anderem bietet diese kostenfreien Eintritt in über 13 Museen in ganz Dresden und beinhaltet Rabatte für verschiedene Veranstaltungen.

Kulinarische Highlights

Das Restaurant „Die Kanzlei“ steht für gehobene Küche und ist eines der Feinkost-Restaurants der Stadt. Die Räume sind sehr geschmackvoll und im Jugendstil eingerichtet und die angebotenen Menüs bieten von mediterraner Küche bis hin zu ausgefallenen sächsischen Kreationen für jeden Geschmack etwas. Abgerundet wird das Angebot von einer umfangreichen Wein- und Cocktailkarte.

Ein Tipp für leckere Hausmannskost oder einen ausgiebigen Brunch am Sonntag ist das „Bacchus“ in der Clara Zetkin Strasse 15. Die romantische, etwas verspielte Einrichtung im Stil der 1950er und 1960er Jahre, lässt eine heimelige Atmosphäre entstehen. In der Piano-Bar finden regelmäßig Live-Veranstaltungen statt, beispielsweise Jazzabende und Lesungen. Und im Sommer lädt der kleine aber feine Weingarten zum Schlemmen und Verweilen ein.

Eines der sehenswertesten Restaurants ist der „Pulverturm“ bei der Frauenkirche. Dieses befindet sich in einem alten Gewölbe, welches detailgetreu restauriert wurde. In mittelalterlichem Ambiente werden typisch deutsche Speisen serviert.

Ausgehen

Direkt am Hafen findet man das „Pier 15“. Das ist ein cooler Club in historischer Lage des alten Neustädter Hafens, in dem die legendären Pacha-Partys stattfinden.

Ebenfalls zu empfehlen ist die Bar und Konzert-Location „Madness“, vor allem für alle, die keine Lust auf einen Dresscode haben. Die Bar befindet sich in der äußeren Neustadt, bietet eine lockere Atmosphäre, leckere Cocktails und günstige Preise.

Nicht für Jedermann, aber doch einladend, ist die Dresdener Szene Bar „Stilbruch“. An den Surrealisten der 1930er und 1940er Jahre orientiert, gibt es hier so einige Verrücktheiten zu bestaunen.

Shopping

Sowohl in der Dresdener Neustadt als auch in der historischen Altstadt gibt es sehr gute Shopping Möglichkeiten.

Exklusive Geschäfte findet man an der „barocken Königstraße“ und am „Neumarkt“, während das Zentrum der Stadt mit modernen Kaufhäusern punktet. Eine der am besten besuchten Shoppingmeilen ist die „Pragerstraße“. Hier sind die bekannten und großen Kaufhäuser vertreten. Aber auch die zahlreichen kleineren Läden am „Altmarkt“ sollte man keinesfalls außer Acht lassen.

Ruhe Oasen

Dresden wird nicht umsonst eine der grünsten Städte Deutschlands genannt – zahlreiche Schlossparks, sehr gepflegte, öffentliche Gärten und das Elbufer laden zum Verweilen ein.

Eine der schönsten Anlagen, der „Große Garten“, befindet sich direkt im Zentrum der Stadt. Verzweigte Wege und große Grünflächen laden zum Joggen, Nordic-Walking oder einfach zum Entspannen ein.

Der „Balkon Europas“, auch „Brühlsche Terrasse“ genannt, befindet sich direkt am Ufer der Elbe und ist vergleichbar mit einer Promenade. Hier findet man einige kleine, gemütliche Cafés.

Auf keinen Fall…

… sollte man sich den Anblick der tausenden kleinen handbemalten Fliesen in der Pfunds Molkerei entgehen lassen. Im Jahr 1998 wurde diese sogar als schönster Milchladen der Welt ins Guinnessbuch der Rekorde eingetragen.

Insider  Tipp

Ein sehr guter Tipp ist der Luisenhof, ein Restaurant mit toller Aussichtsterrasse und natürlich fantastischem Essen.

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