Reiseveranstalter muss Schadenersatz auch für Partner zahlen

· Kein Kommentar · Geschrieben von:

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun beschlossen, dass neben der Person, die gebucht und bezahlt hat, auch der Partner Anspruch auf Schadenersatz hat, sollte der Reiseveranstalter die Reise absagen. Den Klägern wurde ein Schadenersatz in Höhe von jeweils 1136,50 Euro zugesprochen (Az. Xa ZR 124/09). Der Ehemann hatte eine Donaukreuzfahrt gebucht und bezahlt, dennoch bekam die als Mitreisende geplante Ehefrau ebenfalls Schadenersatz. Drei Wochen vor der Donaukreuzfahrt meldete sich Travel m.a.x.x. bei dem Ehepaar und sagte die Reise ab, da das Kreuzfahrtschoff angeblich nicht mehr zur Verfügung stünde. Der Reiseveranstalter bot dem Ehemann eine Stornierung und Verlegung der Reise ins Jahr 2009 an. Der Ehemann entschied sich für die Stornierung, da die Reise ...

BGH entscheidet Musterverfahren

· Kein Kommentar · Geschrieben von:

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Reiseveranstalter ihre Preisgestaltung weiterhin flexibel gestalten dürfen, in gewissem Umfang. Zuschläge, die schwer zu kalkulieren sind, werden weiterhin auf Flugpreise aufgeschlagen. Laut BGH muss der Pauschalurlauber Zusatzkosten wie Flughafenzuschläge bis zu 50 Euro in Kauf nehmen. Durch diese Entscheidung vom Donnerstag wurde eine Klage der Zentrale zur Bekämpfung wegen unlauteren Wettbewerbs gegen TUI abgewiesen. TUI darf in seinen Katalogen, bis zur Buchung Flughafenzu- oder abschläge auf den Preis aufschlagen. Aktuelle Konditionen darf der Kunde im örtlichen Reisebüro erfragen, damit die Preiskalkulation auch stimmt. Laut BGH benachteiligt diese Art der Vertragsgestaltung den Kunden nicht in unangemessener Weise. Seit Ende 2008 darf der Reiseveranstalter Preisanpassungen vornehmen, um den steigenden ...